Form der Mineralien.
Die vierflächige erscheint am häufigsten. Die Fla-dien der "Zuspitzung sind entweder gegen dieKanten oder gegen die Flächen gerichtet. Auchfindet man beides verbunden.
§. 20 .
Die Veränderungen der Grundgestall sind demGrade nach verschieden. Es bleiben oft noch Flä-chen derselben mit den Flächen der Abstumpfung,Taischärfung und Zuspitzung verbunden , oft aberverschwinden durch Anwachsen dieser die Flächender Grundgestall völlig. Auf diese Weise verliertsie mehr oder weniger von ihrem charakteristischenTypus , und es bilden sieh Liebergänge von einerGestalt in die andere. (Uebergang des Würfels indas Oktaeder, des Oktaeders in das Trapezoeder).
§• 21 .
Die Beobachtungen über die Art, wie sich dieverschiedenen Theile der Grundgestalten verän-dern, führten IIacy auf folgende allgemeine Regelnhei den Alodilicationen derselben :
1) Gleichartige Theile einer Grundgeslalt sindauf gleiche AA eise verändert. Ist eine Gestalt anEcken oder Kanten abgestumpft , so zeigt sichdiese A eränderung an allen gleichartigen Eckenund Kanten.
2) Die Abstumpfungen, Zuschärfungen undZuspitzungen sind an einem Krv stalle auf solcheWeise verlheilt, dass hei seiner normalen Stellungin der oberen Hälfte dieselben A r eränderungenliegen, wie in der unteren.
5) Die Flächen der Abstumpfung u. s. vv. sindunter einander je zwei im Parallelismus , undzwar so, dass die einander entsprechenden gleich-namigen Flächen sich an entgegengesetzten, gleich-artigen Theilen der Grundgestalt befinden.
4) Der Winkel, den eine ahändernde Flächemit den bleibenden Flächen der Grundgeslalt