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Menilit. Eisenopa].
Mandelstein, in basaltischen Conglomeraten, auch auf Gän-gen im Urgebirge. Hohentwiel im llbgau , Steinheim beiHanau , Telkebanya in Ungarn , Frankreich , Island , dieFarörer u. s. u. Der Ilolzopal llndet sich in Ast-, Stamm-uml Wurzelstücken , zum Theil mit faseriger Textur , inausgezeichneten, grossen Massen, im Braunkohlengebirge am(^ueckstein , und bei Oberkassel , im Siebengebirge , beiHeimersdorf, unfern Ahrweiler an der Ahr, in Ungarn ,Frankreich u. s. w.
f) Menilit (Leberopal.).
Kastanienbraun , leberbraun , holzbraun und gelblichgrau. Aussen oftmals blau. An den Kante^i durchscheinendbis undurchsichtig. Bruch llachmusehlig ins Ebene. Glas-glanz, in den Fettglanz geneigt. Sp. G.=a. i. .. 2.3. Knollig,zuweilen etwas platt gedrückt. Aussen rauh und matt. MitKlebschiefer zu Menil-le-Montant und Argenteuil bei Paris.Er enthält, nach Klaproth , 85.5 Th. Kieselerde, ii.o Th.Wasser mit etwas Kohle, l.oTh. Thonerde, o.5 Th. Kalk-erde und o.5 Th. Eisenoxyd.
g) Eisenopal (Jaspopal, Opaljaspis).
Bräunlichrotli, blutrolh, scharlachroth und ockergelb insGraue. Bruch vollkommen muschlig. Schwach an denKanten durchscheinend bis undurchsichtig. Glasglanz , inden Fettglanz geneigt. Sp. Gew.=2.5. Klafroth fand indemEisenopal von Telkebanya in Ungarn , der das angeführtesp. Gew. hatte, 43-5 Th. Kieselerde, 47-° Th. Eisenoxid,und 7.5 Th. Wasser. Derb. Im Trachyte von Tokai undTelkebanya in Ungarn, Koliwan in Siberien.
Ob der Cacholong oder Perlmutteropal hierher gehöre,muss durch eine Analyse entschieden werden. Er ist milch-weiss, ins Röthliche und Gelbliche , undurchsichtig , imBruche muschlig, perlmutterglänzcnd und etvas härter alsgemeiner Opal. Sp. Gew.= 2 . 2 . Er lindet sich auf Island,den Färöern, in der Bucharei, streifenweise mit Chalzedon.
Ton diesen verschiedenen Opalen wird der edle Opalam meisten geschätzt. Er wird zu den Edelsteinen ge-rechnet, und vielfältig zum Schmucke gebraucht, wie zurVerzierung von Waffen, zu Ringsteinen, zu Kopfschmucku. s. w. Er ist häufig von Rissen durchzogen , und eswerden desshalb Stücke von einiger Grösse , die vollkom-men fehlerfrei sind , und ein lebhaftes Farbenspiel haben,theuer bezahlt. Am gesuchtesten sind die rothspielendenOpale. Man bezahlt für kleine Ringsteine von ungefähr4 Gran, 8 bis 10 Gulden, grössere Steine kommen auf