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Handbuch der Oryktognosie : zum Gebrauche bei seinen Vorlesungen und zum Selbstunterricht : mit besonderer Berücksichtigung der oryktognostischen Verhältnisse des Grossherzugthums Baden / entworfen von Fr. August Walchner
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115
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Eudialyt. n5

Durchscheinend an den Kanten... undurchsichtig.Farbe bräunliclirotli und blass xosenrolh.Strich röthlichweiss.

Bruch unvollkommen muschlig.

Derbe Stücke sind unvollkommen blättrig, zu-weilen selialig abgesondert.

Doppelt kieselsaure Zirkonerde, doppelt kiesel-saures Eisenoxyd und Manganoxyd , Kalkerde,Natron, zu gleichen M. G. vereiniget.

Z '- S + 1 j S- + C S* + N s-.

Zusammensetzung

Kiesel

erde.

Zirkon

erde.

Eisen-ox\ d.

Mau-

Jtan-

oxjd.

Kalk-

erde.

Natron

Salz-

saure.

Was-

ser.

Summe

des Eudialjts,nach Stromeyer.

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Schmilzt schon in der Lichtflamme. Für sichschmilzt er vor dem Löthrolire zu einer blass-grün gefärbten Kugel.

Der Eudialyt kommt zu Kangerdluarsuk auf der West-küste von Grönland , auf einem Lager im Gneis vor , aufwelchem überdiess Sodalit. , Hornblende , Zirkon , Augitund Feldspatk einbreclien.

II. Ordnung. Metalle der Erden undAlkalien.

Mineralien , deren Grundlage die Erden oderjllkalien sind, das ist die Metalloxyde der leichtenMetalle. Sie besitzen meistens Glasglanz, Die weisseFarbe ist vorherrschend. Andere Farben sindzufällig. Das sp. Gew. von 0.9 bis 4 G. Alle Gradeder Härte. Die älteren Mineralogen unterschiedendie hierher gehörigen Mineralien in Erden, Steineund Salze.