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Handbuch der Oryktognosie : zum Gebrauche bei seinen Vorlesungen und zum Selbstunterricht : mit besonderer Berücksichtigung der oryktognostischen Verhältnisse des Grossherzugthums Baden / entworfen von Fr. August Walchner
Entstehung
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124
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124 Chrysoberyll.

Bruch uneben... kleinmusclilig.

Strich weiss.

Derbe, mit Glimmer gemengte, blättrige Massen.Viertel-kieselsaure Thonerdc mit einfach thon-saurer Bittererde A 4 S + M A ?

ßestandtheiledes Sappli vrins,nach Stro.meyer.

Für sich unschmelzbar. Wird durch starkesGlühen blasser. Vom Borax wird er als Pulverschwer, aber vollkommen zu einem klaren, schwachvon Eisen gefärbten Glaseaufgelöst. Vom Phosphor-salz mit Hinterlassung eines Kieselskelettes. MitKobaltsolution wird er schön blau.

Der Sapphyrin ist bis jetzt nur zu Fishenaes auf Grün-land im Glimmerschiefer gefunden worden.

16. Gattung. Chrysoberyll.

£wn. Cvrnophane, prismatischer Korund.

Gerades rektanguläres Prisma , dessen Höheund die Seilen der Basis sich zu einander ver-halten wie ra ; G3 \ K6.

Theilbarkeit parallel den Flächen der Grund-form.

Die Krystalle sind rektanguläre, an den Enden zugeschärftePrismen , irreguläre achtseitige und zwölfseitige , mit vierFlächen zugespitzte Prismen. Zwillinge, die Yerbindungs-fläche senkrecht auf den scharfen Endkanten der Zuspiz-zungsllächen; Umdrehungsaxe derselben parallel.

H. = 8.5.

Sp. Gew. = 5.6... 5.75.

Glasglanz.

Halbdurchsichtig... durchsichtig. Zeigt zuweilenbläulichen Lichtschein.

Oberfläche. Die Seitenflächen der Prismen,parallel der Axe gestreift.

Farbe spargelgrün und olivengrün, ins Grün-licliweisse und Gelblichgraue fallend.

Tlion-

erde.

Kiesel-

erde.

i4. 507

Talk-

erde.

16.848

Kalk-

erde.

O. 379

Kisen-

ox^dul

3 . 9,4

Man-

gan-

oxyd.

Glüh-

verlust

o. 493

99 - 7 8 -«