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Handbuch der Oryktognosie : zum Gebrauche bei seinen Vorlesungen und zum Selbstunterricht : mit besonderer Berücksichtigung der oryktognostischen Verhältnisse des Grossherzugthums Baden / entworfen von Fr. August Walchner
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Bronzit.

Perlmutterglanz, inetallälinlicher auf der voll-kommenen Theilungsfläche ; übrigens geringerGlasglanz.

Durchscheinend... durchscheinend an den Kanten.

Farbe braun und grün. Leber-, haar- und nel-kenbraun; lauch-, schwärzlich-und graulich-grün.

Farbenwandlung auf der vollkommenen Thei-lungsfläche.

Strich gelblich... graulicliweiss.

Bruch uneben, splittrig.

Wenig spröde.

Derb, blättrige Massen und eingesprengt.

3 M. G. doppelt-kieselsaure Bittererde + 1 M. G.doppelt-kieselsaurem Eisenoxydul. 3 Mg S 2 + fS 2 .

Bestandth. desBronzits

Bittererde.

Eisenoxyd.

Kieselerde.

Wasser*

Summe.

aus Stevcrmark,

nach Klaphotd.

27.5

10.5

60.0

0.5

<j 8.5

Der Bayreuthisclie Bronzit gibt im Kolben etwasWasser aus. In der Y.ange schmilzt er an denKanten zu einer bräunlichen Schlacke. Vom Boraxwird er in Stücken sehr schwer zu einem klaren,von Eisen gefärbten Glase aufgelöst. Phosphorsalzzerlegt ihn langsam. Erst wird er weiss , bei an-haltendem Blasen an den Kanten durchscheinend,und endlich bleibt ein blasiges Kieselskelett zurück.Die Kugel ist in der Hitze von Eisen gefärbt, ver-liert die Farbe unter der Abkühlung und opalisirt.Mit Soda schmilzt er zu einem graugrünen Glase,das von mehr Soda strengflüssiger und schlacken-artig wird.

Er findet sieh vorzüglich eingewachsen in Serpentin undals Gemengtheil des Gahhro , auch in grösseren selbsstan-digen Lagermassen. Im Schwarzwalde findet er sicJi alsGemengtheil des Gahbro's hei Castell im YViesenthale inder Abänderung , welche IIaui Diallage verte genannthat. Bei Hof im Bayreuthischen und in der Nachbarschaftder Gulscn hei Grauhat in Steyermarh bildet er grössere