Hornblei.
474
Oberfläche gewöhnlich glatt , von gleicher Be-schaffenheit und oft von holten Graden des Glanzes.Dein Anlaufen unterworfen.
Undurchsichtig.
l-’arbc stahlgrau, ins Sclnvärzlichblcigrauc undins Eisenschwarze geneigt.
Strich unverändert.
Spröde.
Bruch muschlig... uneben.
Auch derb und eingesprengt.
1 M. G. Einfach-Schwefel-Blei + 1 M. G. Andert-halh-Schwefel-Antimon + 1 M. G. Ilalb-Scliwelol-Kupfer. Pb Su + Sit 2 Su 3 + Cu 2 Su.
Zus. dt' SpiesgUnihleieries
Blei.
Antimon,
Kupfer.
Schwefel.
F.isrn.
Sum me.
nach Kr.ArROTH;Spicsglli). von !S*»udorf,
4 a. 5 u
* 9 - 7 5
11.75
18.00
5 .oo
97*00
n k h Mkisxek ;
Spiesglb). aus Cornwallis,
37.590
30.7P9
18.400
19 .863
i* 38 f»
98.008
nach fiArrcntr.
43*62
24*23
12.80
17.00
1.20
117.8.;
Schmilzt auf Kohle und raucht eine Zeit lang»nachher erstarrt es zu einer schwarzen Kugel. Starkdarauf geblasen legt sich Bleirauch rund umherauf die Kohle. Es gibt eine schlackige Masse , inwelcher die Flüsse einen bedeutenden Kupfergehaltzeigen, und aus der man, nach der Fortschallungdes Bleis, durch Soda ein Kupferkorn erhält, lnder Röhre riecht es nach schwefliger Säure undgibt Antimonrauch.
Findet sielt auf Gangen im Grauwacken- und Thonschiefer-Gebirge und iin Urgebirge, und kommt auf einigen Grubenim Kirchspiel Endellion , bei Redruth in Cornwallis , zuRriiunsdorf in Sachsen , zu Andreasberg am llar/.e, zuNeudorf im Anhaitischen, und zu KapniU und Oll’cnbanya inSiebenbürgen vor , woselbst es seit langer Zeit unter demNamen Rädelerz bekannt ist.
227. Gattung. Hornblei.
Syn. Blei-Horner/.. Sal/.saures Blei. Cotunnit.
Gerades quadratisches Prisma.
Thcilbarkeit parallel den Seitenflächen der Grund-form ziemlich deutlich.