56o
Gcdicgen-Gold.
kanten mit dein Oktaeder und dem Würfelgestreift; die Oktaederllächen tlieils glatt, tlieilsraub.
Undurchsichtig.
Farbe goldgelb, ins Messinggclbe und ins Grau-liclmclbe verlaufend.
Strich glänzend.
Geschmeidig und dehnbar.
Bruch hackig.
Meist in dralit- und haarförmigen, in zahnigen,gestrickten, ästigen und baumförmigen Gestalten,in Blechen, Blättchen ; auch derb und eingesprengt;in abgerundeten, slumpfeckigen Stücken ; in plattgedrückten Körnern, als Sand und Staub.
Metallisches Gold , in verschiedenen Verhält-nissen mit Silber und zuweilen auch mit Platinverbunden. Au. Man kennt bereits sieben Vei’-hültnisse, in welchen sich Gold mit Silber ver-einiget. 1 M. G. Gold + 1 M. G. Silber; 2 M. G.
Gold + 1 M. G. Silber; 5 M. G. Gold + 1 M. G.
Silber; 6 M. G. Gold + 1 M. G. Silber; 8 M. G.
Gold ■+■ 1 M. G. Silber. 1 M. G. Gold + 2 M. G.
Silber und 12 M. G. Gold + 1 M. G. Silber *).
Boussisgallts Anahsen des
Gold.
Silber.
Ei.scu.
Summe-
Gediegen - Goldes,
von Marmato,
73.45
26.48
—
99 98
— Malpaso,
8S.24
I I.7O
—
100.00
— Ojas-Anchas,
84-50
10.no
—
100.00
Trinidad bei St. Rosa,
82.40
i 7 . 6 o
—
100.00
von St. Rosa de Osos.
64.93
35.07
—
100.00
Elebtrum vom Schlangenberg,
nach Klaproth.
640
36.0
—
100.0
Güldisch Silber v. Schlangenberg,
nach Fordvce.
28.0
72.0
—
100.0
Mesinggelbes Gold,
nach I.Aii padics.
96-9
2.0
1.1
100.0
*) Man hat der Verbindung von 2 M. G. Gold und 1 M. G. Silber,den Namen Siektrum , und der Verbindung von 1 M. G. Gold und2 M. G. Silber den Namen Güldisch-Säber gegeben. Je grösser derSilbergehalt ist , desto blasser ist die Farbe. Die Beimengung vonPlatin macht das Gold graulichgelb.