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kation und Mangel an Intelligenz. Die Petition geht dann imNäheren auf die Unzuträglichkeiten der Wiedereinführung desgelben Phosphors für die Fabrikanten der Ostschweiz ein, nach-dem sich diese einmal auf die Darstellung der schwedischenZündhölzer eingerichtet hatten.
Leider kam diese Petition zu spät, um zu wirken; derStänderath stimmte mit 20 gegen 18 Stimmen dem National-rath bei, und hiermit war das Verbot des gelben Phosphors fürdie Schweiz wieder aufgehoben, da von vornherein Niemandzweifeln konnte, dass von dem Referendumsartikel in diesemFalle kein Gebrauch gemacht werden würde. An welcher Zu-fälligkeit das Ganze hing, geht daraus hervor, dass, wenn auchnur ein Mitglied der Majorität des Ständeratbs durch eingehen-deres Studium des oben mitgetheilten Berichtes noch vor derAbstimmung anderer Ansicht geworden wäre, 19 gegen 19 Stimmengestanden hätten; der Präsident, dem dann der Stichentscheid zufiel,hatte sich für 'den Antrag des Bundesrathes geäussert, und dieSache wäre dann an den Nationalrath zurückgelangt, in welchemgute Aussicht war, dass die schwache Majorität für Aufhebungdes Gesetzes sich zu einer Minorität gestalten würde, nachdemmehr Zeit zum Studium des bundesräthlichen Berichtes gegebenwar. Aber es sollte anders kommen und wir stehen vor einerzur Zeit unabänderlichen Thatsache. —
Den Schluss unserer Arbeit möge ein Nachweis über denErfolg des Phosphorverbotes in der Richtung bilden, auf welchees hauptsächlich damit abgesehen war. Die früheren Zuständein Bezug auf Phosphornekrose sind schon auf S. 7 beschriebenworden. Nach dem Bericht der Fabrikinspektoren für das Jahr1879 wurden in diesem Jahre allein im Berner Oberland demFabrikinspektor 3 Todesfälle in Folge von Phosphorvergiftungbekannt; im Inselspital zu Bern wurden in gleicher Zeit 3—4an dieser Krankheit leidende Arbeiter behandelt und als geheiltentlassen. Alle diese Nachrichten sind nur auf privatem Wegeerhältlich gewesen und können auf Vollständigkeit keinen An-spruch machen.
Aus dem Jahre 1880 wird berichtet, dass in Folge strengerBeaufsichtigung der Zündholzfabriken durch den Aufsichtsarzt, dieBezirksbehörden und den Fabrikinspektor sich die Phosphor-