Abacisten und Algoritlimiker.
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Es gehört immerhin eine gewisse Phantasie dazu, um diese Verwandt-schaften als offenkundig anzuerkennen. Arbas, quimas, tcrmcniassind allerdings als semitisch wohl von allen Untersuchern anerkanntworden, aber ohne dass Einigkeit darüber stattfände, ob das Arabische,das Hebräische oder das Aramäische die Grundformen geliefert habe,worauf es natürlich nicht wenig ankommt, wenn das Alter und dielleberliefernngsweise der Wörter geprüft werden wollen. Mit dersemitischen Ursprungserklärung der anderen Wörter geht es nicht so leicht.Man hat sie freilich insgesammt arabisch deuten wollen, aber fraget nurnicht wie, möchte man ausrufen. Cnttis, 6 und zenis, 7 sollen als cadis undzebis aus der entsprechenden arabischen Cardinal-, ig in , 1 aus derarabischen Ordinalzahl stammen; orntis, 3 und cclentis, 9 sollen ihrenWerth vertauscht haben, alsdann aber wieder arabische Klänge geben,und andra, 2 soll diesem Ursprünge gleichfalls nicht widersprechen,vorausgesetzt dass man das arabische Wort schlecht gelesen habe.Andere, weniger leicht mit Verstümmelungen und Werthvertausr Innigenzufrieden, haben zwar iyin aus dem Hebräischen, dem Persischen, derBerbersprache, andras aus dem Hebräischen, dem Arabischen, zenisaus dem Hebräischen abgeleitet, aber, wie wir durch die Neben-einanderstellnng der beigezogenen Sprachen andeuteteu, wieder in fastunlösbarem Widerspruche zu einander, einig nur in dem Verzichteauf jegliche Erklärung für ormis, calcis, celentis. Semitisch also, denSchlusss können wir allenfalls ziehen, sind die fremden Zahlwörternicht ausnahmslos. Eine andere Richtung schlugen alsdann Gelehrteein, welche den hebräischen Ursprung von arbas, quimas, termeniasals mit der alexandrinischen Heimath der sämmtlichen von ihnen alsneupythagoräisch vermutheten Wörter wohl vereinbarlieh Zugaben,dagegen die anderen aus dem Griechischen ableiteten, und zwar ausWörtern, welche Begriffen entsprachen, die in der Tliat in der Zahleu-symbolik der späten Pythagoräer mit den betreffenden Zahlen imZusammenhang stehen, lyin soll aus >) yvvtj, andras aus dvdfjtg, ormisaus dp/t»/ entstanden sein, weil die 1 das Weibliche, die 2 dasMännliche, die 3 die Vereinigung beider bedeute; calcis, welches auchin den Formen caltis und chalcns vorkommt, sei nach einer Meinung-xcdiktjs, weil die 0 dem Begriffe des Vollkommenen und des Schönenentspreche, während die andere Meinung chalcns, ^a/lxom,’ damit recht-fertigt, dass xakxovq und ovyyiu Synonyma seien, die Alten aber nacheiner Behauptung des Cassiodorins in einem Briefe an ßoethius ') für6 auch Unze sagten. Eine Ableitung von zenis als Tochter des Zeus beruht darauf, dass die 7 bei Theon von Smyrna Athene genannt
') Van (ic /, epist. 10: Setutrtum vero, quem non immerito perfect umdoctu Antiqmtas definuit, unciae, qui mensurae primus (jradus est, appellationesignavit.