Reihen. Mercator. Brouncker. -Gregory. Newton.
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Hauptinhalt wenigstens in die geschriebenen Protokolleder Royal Society aufnehmen. Aber dachte man damals über-haupt an derartige Sicherung eines geistigen Eigenthums? Allerdings.Als im Jahr 1664 Huygens mit R. Moray gemeinschaftlich sich umdie Belohnung ihres Verfahrens, die geographische Länge mit Hilfevon Pendeluhren zu bestimmen, bewerben wollten und Huygens ängst-lich war, irgend ein Unberechtigter möchte ihnen zuvorkommen, be-ruhigte ihn Moray, indem er ihm am 5. December von London ausschrieb 1 ), er habe Sorge dafür getragen, dass von ihrem Verfahrenin den Protokollen der Royal Society gesprochen sei; ein solcherEintrag habe seinesgleichen nicht, um Erfinderrechte zu sichern. Manwar also in den Kreisen der Mitglieder der Royal Society durchausmit der Wichtigkeit von Protokolleinträgen bekannt, welche dasDatum einer Erfindung feststellten, ohne doch die Erfindung selbstder Oeffentliclikeit preiszugeben, sofern man dieses aus einem oderdem anderen Grunde nicht wünschte, und wenn Collins, wenn Brounckeres unterliessen, für Newton einen derartigen Schritt zu thun, so gibtes doch wohl keinen anderen Erklärungsgrund dafür als den, dassbeide damals, als sie 1669 die Abhandlung erhielten, nicht erkannten,dass deren Inhalt verdiene, besonders gesichert zu werden. Wir be-absichtigen hiermit keinen besonderen Vorwurf gegen beide zu er-heben, sondern nur festzustellen, wie Mathematiker, die man keinenf'allsals Feinde Newtons bezeichnen kami, seine Erstlingsarbeit betrachteten.
Und doch bildete einen wesentlichen Bestandtheil der Analysisper acquationcs, wie wir den Titel der Abhandlung künftig abkürzen,die Binomialreike, welcher man 1727 bei Newtons Tode unterfreilich veränderten Umständen eine solche Wichtigkeit beilegte, dassman sie aus allen anderen Leistungen des Verstorbenen auswählte,um als Inschrift auf seinen Grabstein in der Westminsterabtei ein-gemeisselt zu -werden.
Es ist richtig, die Binomialreihe war 1669 nicht von befremden-der Neuheit. Für den Fall eines positiven ganzzahligen Exponenten,der die Binomialreihe zu einer endlichen macht, welche nach einerden Exponenten um die Einheit übersteigenden Gliederzahl von selbstabbricht, war die Entwicklung seit mehr als einem Jahrhundert be-kannt. Newtons Leistung bestand in der Ausdehnung der Reihe aufden Fall solcher Exponenten, welche die Eigenschaft positiver Ganz-zahligkeit nicht besassen, und er vollzog sie durch ein Wallis nach-gebildetes Interpolationsverfahren (Bd. II, S. 824).
’) Oeuvres cotnpletes de Christian Huygens puhliees par la Societe Hollan-daise des Sciences V, 157.
Cantor, Geschichte der Mathematik. III.
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