4GG
100. Kapitel.
so dass beide Curvenstücke einen gradlinig darzustellenden Unter-schied besitzen. Im folgenden Jahre 1715 gab Fagnano im G. L. I.XXII die Auflösung seiner Aufgabe unter Verallgemeinerung derselbenauf Parabeln verschiedener Art, sofern dieselben nur der Gleichung
m-f-2
!/= - genügen, wo m beliebig postiv oder negativ, ganz
o
(t “
oder gebrochen gewählt werden darf. Wird s für die Länge desBogens, t für die Länge der Berührungslinie vom Berührungspunktebis zur Abscissenaxe gesetzt, und bedeutet Bestriehelung die Differen-tiation nach x, so ist s=j |/l + y'*dx und t — y , ]/l -f- y ' 2 . Die ge-
m
gcbene Parabelgleichung liefert y'= und ^ „ ^1 + (—)"*
nebst a
/V>+Uj
— dx = —
— t +
i x i/i.... ( x V'‘+ m r dx+ * V + U + « + */ y
/ • dx
VTT^f’
wie sich durch nachträgliche Differentiation leicht als wahr erkennenlässt. Demzufolge ist
dx m -f- -2
fv i
+ (tY
(s - t).
Fig. 71.
sind, die beiden Gleichungen stattfinden
Die Einsetzung der Grenzen,um von dem unbestimmtenIntegrale zu dem bestimmtenüberzugehen, erfolgt in derWeise, dass, wenn (Figur 71)P, P,, (J, Vi Corvenpunktebedeuten, denen die Abscissenx 0 , x 1} z 0 , angehören, undbei welchen die entsprechen-den Längen der Berührungs-linien Pli, I\ P L , ( L )S,
= (arc Al\ — arc A F) — ( 1 \ 11 , — Pli)= arc Pl\ — (1\ P, — Pli)