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Abschnitt XIX
1798) zu treten bestimmt waren („Journal der Physik“, 1790—-1794;„Neues Journal der Physik“, 1795—1798). Gilbert hatte eine glück-liche Hand und brachte die „Annalen “ bald zu fröhlichem Gedeihen,so daß sie seinen Tod überdauerten und bis zum heutigen Ta^e,dank den glänzenden Namen Poggendorff, W. und E. Wiedemann,ihre Führerstellung, nicht bloß für die Grenzen des Vaterlandes, sichbewahrt haben. Als eine dritte wertvolle Sammlung zeitgenössischerArbeiten hat zu gelten Lodovico Gasparo Brugnatellis (17t» 1bis 1818) in seinem Wohnorte Pavia veröffentlichte „Biblioteca fisicad'Europa“ (1788—1791), an welche sich das „Giornale fisico-medico“anschloß; auch dieses hat nachher seinen Namen mehrfach gewechselt,Gasparo Brugnatelli, Brunacci und Configliacchi unter-stützten den Vater des Erstgenannten bei der Herausgabe, und erst1827 endigte die ganze Zeitschriftenserie.
Den deutschen und auswärtigen Vertretern der Sternkunde stelltezuerst der Berliner Astronom Johann Eiert Bode (1747—1826jein Organ für gelegentliche Veröffentlichungen zur Verfügung, indemer seinen Ephemeriden („Astronomisches Jahrbuch für die dahre1776—1829“, Berlin 1774—1826; dazu vier Supplementbändei nocheinen für Aufsätze und Mitteilungen aller Art bestimmten Anhan«-beifügte. Wichtiger unter dem hier in Betracht kommenden Gesichts-punkte wurden die Zeitschriften Franz Xaver v. Zachs (1754 bis1832), welche reich an geschichtlichen Originalabhandlungen und Be-richten sind. Auf die kurzlebigen, in Verbindung mit Bertucli inW eimar herausgegebenen „Geographischen Ephemeriden “ (1798 - 1799 )folgte die noch jetzt unentbehrliche, in Gotha gedruckte „MonatlicheKorrespondenz zur Beförderung der Erd- und Himmelskunde“ (180<*bis 1813). Deren spätere Fortsetzung fällt nicht mehr in den Kähmendieses Kapitels.
Gar manche ihn näher berührende Notiz findet der die literarischeTätigkeit jener Tage Verfolgende auch in periodischen Schriften vonmehr allgemeinem, teilweise auch populärem Gepräge, für die sich be-sonders der aus England herübergekommene Name „Magazin“ einge-bürgert hatte. Es gab eine ganze Reihe von Wochen- und Monats-schriften mit diesem Namen („Bremisches Magazin“, mit Fortsetzungvon 1760—1766 reichend; „Göttingisches Magazin“ von Lichtenbergund Georg Förster, seit 1780; „Hamburger Magazin“, mit Fort-setzung von 1745—1784; „Stralsundisches Magazin“, 1767—1776).Der berühmte Physiker Georg Christoph Lichtenberg (1744 bis
1799) ließ nachmals das „Magazin für das Neueste aus der Physikund Naturgeschichte“ (Gotha 1784—1799) erscheinen, welches unterder Redaktion des früheren Mitarbeiters Johann Heinrich Voigt