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Abschnitt XIX.
in geringerer Anzahl allzuführen. An der Spitze stehen Diderot »Encyclopedie und die später herausgekommene Encyclopedie inethodique.Das Sammelwerk *1 des polyhistorisch veranlagten, doch aber mehr aufvolkswirtschaftlichem als auf exaktwissenschaftlichem Arbeitsfelde origi-nellen J. (t. Büsch 1 172H — 1800') erhebt keine höheren Ansprüche. Sehrhoch dagegen stand von Anfang an das Klügelsche Wörterbuch, dessenhohe Wertschätzung seitens der Fachmänner sich klar in dem Umstandeoffenbart, daß es noch bis tief ins XIX. Jahrhundert hinein fortgesetztward. Wir würden seiner — und noch weniger der Fortsetzungenvon C. B. Mollweide und J. A. Grunert — nicht zu gedenkenverpflichtet sein, weil erst im Jahre 1803 die Veröffentlichung begann,wenn man es nicht mit einigem Rechte als Konsequenz eines anderen,etwas älteren Werkes anseben dürfte, welches Kliigel im Bunde mitC. G. D. Müller und J. A. Renner herausgab 2 ), und welches auchin seinen Einzelbestandteilen verbreitet wurde. Das „GehlerschePhysikalische Wörterbuch“ 3 ) war ebenso für Deutschland ein literarischesEreignis 4 !. Von französischen Autoren hat J. Lacombe (1724—1811 1sich auf diesem Gebiete eifrig betätigt 5 !. Auch Großbritannien lieferteeinige Beiträge zu dieser Literaturgattung. So ließ A. Rees 6 ) (1793bis 1825) die ältere Sammlung von Chambers 7 1 neu aufleben. Inzwei starken Bänden ließ Oh. Ilutton (1737—1823) ein mathematisch-physikalisches Lexikon 8 ! erscheinen; und eben derselbe bat auch fürdie mathematischen Unterhaltungsschriften durch Herausgabe der wohlbedeutendsten Probe 9 ! dieser — in neuester Zeit durch E. Lucas,
’) Büsch, Enzyklopädie d. histor., pkilosoph. und mathem. Wissensch., Ham-burg 1775. s ) Enzyklopädie oder zusammenhängender Vortrag d. gemeinnützigstenKenntnisse, Berlin 1782—1784. 3 ) Gehler, Physikalisches Wörterbuch, Leipzig
1787—1795. *) Davon, daß dieses Nachschlagewerk seinen Zweck erfüllte, legt
am besten die Neubearbeitung Zeugnis ab, welche bedeutend später von Brandes,Muucke, Horner, L. Gmelin, C. H. Pfaff und J. J. v. Littrow unternom-men ward ( Leipzig 1825 —1844) und nunmehr statt der fünf Bände des Originals(darunter ein Supplementband) deren zwanzig in Anspruch nahm. 5 ) Lacombe,Dictionnaire encyclopedique des amusauts des Sciences mathematiques et phy-siques, Paris 1792. Poggendorff (Biogr.-Liter. Handwörterb. I, Sp. 1339) sagtvon ihm, es umfasse die auf ein ähnlich beschaffenes Ziel gerichteten Werkevon Macquer, Nollet, Ozanam, Guyot, Decremps und Pinetti. AlsNachtrag zum Kapitel der „mathematischen Ergötzungen“ (diese Vorlesungen ll s ,S. 768ff.; HD, S. 103) finde noch ein anderes Erzeugnis Lacombes hier einenPlatz: Dictionnaire des jeux mathematiques, Paris 1799. 6 ) Rees , Chambers’
Cyclopaedia, new Edition, London 1781—1786. In einer weiteren Auflage, dievon 1802 an herauskam, sind diese vier Bände auf dreißig angewachsen.’) Diese Vorlesungen II1 S , S. 510. *) Hutton, A Mathematical and Philosophical
Dictionary, London 1795 —1796. „Natural Philosophy “ ist nach englischemSprachgebrauche gleichbedeutend mit Physik. •) Hutton, Recreations in Ma-thematics and Natural Philosophy, London 1803.