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Vierter Band. Von 1759 bis 1799.
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Abschnitt XXII.

suivie de la resolution d’un probleme qui coneerne la methode in-verse des tangentes, par le moyen de ce theoreme“. 1 ) Eins der Resultateder literarischen Berühmtheit, die Gurief dank seiner wissenschaftlichenund lehrenden Tätigkeit erlangte, war seine Ernennung am 1. Septem-ber 1800 zum Mitglied der Russischen Akademie zu St. Petersburg .

Die Reform des Lehrfaches und das Eröffnen einiger neuenhöheren Lehranstalten im Anfänge des 19. Jahrhunderts in Rußland eröffneten Guriefs Begabung als Lehrer neue Gebiete zur Tätigkeit,im Jahre 1800 wurde er zum Professor der Mathematik an der Schuleder Schiffsarchitektur ernannt, im Jahre 1809 in der geistlichenAkademie zu St. Petersburg und im Jahre 1810 im Institut des Korpsder Ingenieure der Kommunikationswege. Bei Eröffnung der zweitendieser Lehranstalten verlas er die später gedruckte „Abhandlung überMathematik und ihre Zweige“. 2 ) In den Ausgaben der Akademie derWissenschaften waren 23 Schriften und Abhandlungen gedruckt, dieer in ihren Sitzungen vom Jahre 1800 an verlas. Als Mitglied einigerKommissionen, die von der Akademie der Wissenschaften zum Durch-sehen der ihr vorgelegten Arbeiten und Erfindungen gebildet wurden,beteiligte sich Gurief an der Zusammenstellung zweier Berichte. DieHauptgegenstände der wissenschaftlichen Arbeiten von Gurief, welchein den Ausgaben der Akademie der Wissenschaften gedruckt wurden,waren Mechanik, Geometrie und Differentialrechnung.

Die Zwischenstellung in den wissenschaftlichen und lehrendenArbeiten von Gurief nahmen ein: „Die Grundlagen der Differential-rechnung mit deren Anwendung auf Analytik“. 3 ) „Grundlagen dertranszendenten Geometrie der krummen Flächen“. 4 ) „Grundlagen derMechanik“. 5 ) Rein lehrende Arbeiten von Gurief, die im 19. Jahr-hundert erschienen, und die ausschließlich der Elementarmathematikgewidmet waren, waren folgende: „Der erste Teil des nautischen Lelir-kursus, die Grundlagen der Geometrie enthaltend“ 6 ); „Das erste Buchder Zahlenlehre, die Grundlagen der Arithmetik enthaltend“ 7 ); „Grund-lagen der Geometrie“. 8 )

Aus der gelehrten Tätigkeit von Gurief ist als charakteristischzu bezeichnen sein besonderes Interesse für festere Begründung derschon bekannten Wahrheiten und der schon festgestellten Prinzipien.Seinem methodischen Verstände, welcher von der Verehrung derstrengen Methoden der altgriechischen Geometrie durchdrungen war,waren die Arbeiten in dieser Richtung kostbarer, als die Aufdeckung

*) Nova Acta Academiae Scicntiarum Imperialis Petropolitanae, T. XIV,

p. 306—335. ! ) 4°, St. Petersburg 1800. *) 4°, St. Petersburg 1811.

4 ) 4°, ib. 1806. 6 ) 8°, ib. 1815. 6 ) 4' 1 , ib. 1804—1807, 2 Bände. 7 ) 4 U , ib.

1805. 8 ) 8°, ib. 1811.