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Vierter Band. Von 1759 bis 1799.
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Abschnitt XXVII.

tischer Verwertbarkeit kommt vorzüglich für partielle Differential-gleichungen in Frage, während von den totalen Gleichungen hauptsäch-lich solche behandelt werden, die formal, also vermöge Grad, Ordnung,Variabeinzahl eine ausgezeichnete Rolle spielen. Doch bietet auch beitotalen Gleichungen die Anwendung noch oft genug den Ausgangspunkt,die Veranlassung zur Untersuchung; es sei hier nur auf das Vorkommender natürlichen Gleichungen bei Nils Landerbeck (1735—1810, Pro-fessor zu Upsala ) hingewiesen, ln einer Abhandlung aus dem Jahre 1783

(i a

wird zunächst ein index variationis curvaturae T = ,() wo It den

Krümmungsradius, clz das Bogenelement einer ebenen Kurve bedeutet,

sowie eine Hilfsgröße n, die mit unserem identisch ist, de-

° 1 ’ l/l 4- ’

1/1 + V

finiert. Es werden nun Kurven gesucht, die durch eine Relationzwischen T und p oder verwandten Gebilden definiert sind. Interessefür uns besitzt nur ein Scliolion 2 * ), das die Aufgabe enthält, aus einerGleichung zwischen T und R, also einer speziellen Gattung natür-licher Gleichungen die betreffende Kurve zu ermitteln. Landerbeckbenutzt zur Integration einen Hilfssatz

dB

HT

j/i -p

der sich leicht verifizieren läßt. Die Integrationen selbst bieten,weil au ganz speziellen Beispielen vorgenommen, keinerlei mathe-matisches Interesse. In einer Fortsetzung dieses Aufsatzes 4 ) ist aufdie Möglichkeit hingewiesen, aus einer Relation zwischen T und g

oder zwischen 11 und z die Gleichung der Kurve in x und y Koordi-

naten zu bestimmen. An die umgekehrte Aufgabe, eine gegebeneKurve durch eine Gleichung zwischen 7? und z darzustellen, ist inkeiner Weise gedacht: sind doch auch die erwähnten Probleme für

CT 7

Landerbeck nur Aufgaben unter vielen anderen und in keiner Weise

CT

ausgezeichnet.

Wir haben heutzutage für die Einteilung der Differentialglei-chungen außer den oben genannten noch andere Gesichtspunkte mehrfunktionentheoretischer Natur, wie die Art der Unstetigkeiten desIntegrals (z. B. ob fest oder verschiebbar), das Verhalten im Un-endlichen u. a. m. Derartige Untersuchungen kommen natürlich vorAusbildung der Funktionentheorie fast nicht vor, doch sei hier auf

h Philosophical Transactions , vol. 73, 1783, p. 458. *) Ebenda, p. 467

s ) Das negative Vorzeichen rührt von geometrischen Betrachtungen her.

4 ) Philosophical Transactions , vol. 74, 1784, p..478, Schol. 2.