Überblick über die Zeit von 1758 bis 17‘J'J.
1085
Laplace unterscheidet Solution particidiere von integrale parti-cidiere (S. 888).
Laplace bedient sich der Variation der Konstanten (S. 020).
Laplace über Funktionalgleichungen (S. 1051).
Lexell schafft die Polygonometrie (S. 431).
Monge benutzt zum ersten Male das Schlußverfahren: sind pund q unter einer gewissen geometrischen Voraussetzung konstant, untereiner anderen wieder konstant, aber von anderem Werte, dann mußp eine Funktion von q sein oder umgekehrt q eine Funktion von pfS. 536, 561, 948).
Die Pariser Akademie faßt den Beschluß, künftighin Einsen-dungen, welche eine genaue Quadratur des Kreises, Dreiteilung einesbeliebigen Winkels mittels Zirkel und Lineal oder das Perpetuummobile herzustellen verheißen, nicht mehr anzunehmen (S. 377).
1776.
Euler behauptet, keine Kurve lasse sich durch Kreisbögen rekti-fizieren (S. 488), vgl. 1781.
Eulers Abhandlung De methodo tangentium inversa ad theoriainsolidorum translata vom 2. September 1776 über partielle Differential-gleichungen (S. 551).
Eulers Abhandlung über Kurven, deren Rektifikation sich durchParabelbögen vollzieht (S. 489).
Felkels Faktorentafeln (S. 435).
Lag ränge verwertet Kettenbrüche zur Integration von Diffe-rentialgleichungen (S. 916).
Laplace gebraucht das Wort liesidtatitc (S. 123).
Vandermondes der Pariser Akademie 1772 vorgelegte Deter-minantenbezeichnung erscheint im Drucke (S. 122, 791).
Waring, Meditationes analyticae (S. 275).
1777.
Eulers Arbeit über die Ellipse kleinsten Inhaltes durch viergegebene Punkte i S. 469).
Euler lehrt flächentreue und winkeltreue (konforme) Abbildung,letztere unter Anwendung komplexer Größen. Abbildung in derallgemeinsten Bedeutung des Wortes heißt bei ihm repraesentaiio(8.^573).
Lagrange äußert sich in einem an Lorgna gerichteten Briefeüber die ungemeine Wichtigkeit der nunmehr unbeanstandeten Be-nutzung imaginärer Größen in der Analysis (S. 148).