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L. Einnahme.
K.-Pforzh.15'/-St. lang
st-
,kr.
st.
lkr.
fl-
kr.
200000 Passagiere ü 2 fl..
20000» ,, „ 1 „.
2,000000 Ctr. Güter ü 15 kr. . . .1,000000 „ „ „ 7,68 kr. . . .
400000
500000
—
20000»!—128000 —
20000»
128000
—
Davon abgezogen 2 Proz. Erhebungs-gebühren von der Bruttoeinnahme derGüter und 1'/- Prozent vom Personen-
900000
328000
328000
transport ..
16000
—
5560
—
5560
bleibt Bruttoeinnahme ....
88400»
-!
322440
—
322440
—
Davon ab Unterh.- und Betr.-kosten
28246!fl58l
154520
33
153537
46
bleibt reiner Ertrag .....
601530
167919
27
168902
14
6. Jahresrente Prozent.
6
33j
2
27
2
57
Statt einer Lokomoliv-E.B. von Nlm nach dem Bodensee bringtder 'Vers. einen Kanal in Vorschlag, dessen Anlagekosten und Ren-tabilität ebenfalls berechnet werden. Nämlich Anlage, 29 Wegstun-den lang, inolus. der Dienstgebäude: 7,446944 st. 59 kr.; Betriebs-kosten: Unterhaltung der Wasserstraße/ inolu8. Dienstgebäude 74469 fl-26 kr. Transportkosten von 2 Milk. Ctr. Fracht und 25000 Pas-sagieren 56019 st. 13 kr.; Administration 27060 fl.; Summe der Be-triebskosten. 157548 fl. 39 kr. — Einnahme von Fracht (14 Vi kr.per Ctr.) 475000 fl., von Passag. (ü 2 fl.) 50000 fl. -- 525000 fl.Die jährlichen Ausgaben hievon abgezogen, bleiben 367451 fl. 21 kr.Jahresrente aus dem Anlagekapital: 4 fl. 55 kr. vom Hundert.
Die Kritiker der amtlichen Bauüberschläge nnd der Bahndirektion.'
Überschreitungen von Bauüberschlägen, namentlich bei E.B.B.,lagen bisher so sehr in der Erfahrung, daß man es dem Publikum nichtverargen kann, wenn es gegen den technischen Voranschlag der wür-tembergischen E.B. mißtrauisch ist. — K. schäzt schon in seinemAussatz über E.B.B. auf Staatskosten den Aufwand einer würtemb.
* Die beiden folgenden Kapitel wollen als ein bloßer Beitrag zur Erörterung d?rvorliegenden Frage, als ein Versuch, Gesichtspunkte festzustellen, als einebloße Stimme aus dem Publikum gelten. Zu Anhaltspunkten dienten mir 1.,die eben imAusznge mitgetheilte ministerielle Note nnd die auf Grundlage amt-licher Papiere abgefaßten Journalartikel; 2 . Einsicht der über die Ulmer undHeilbronner Bahn gefertigten Plane; 3 . Einsicht in die detaMirte Kostenberech-nung der Kannstadt-Ulmer Bahn, welche Hr. Oberbaurath v. Bühler die Gütehatte, mir auf ein paar Tage zu überlassen; 4. mündliche Auskunft von-Seitendes genannten Herrn Technikers über die genaue Länge einer Rems-Brenzbahn .Weitere offizielle Daten haben mir keine zu Gebot gestanden, das sonstige Ma-terial habe ich mir mit Mühe, zum Theil durch Correspondenz verschafft. Dieim Publikum umlaufenden Gerüchte glaubte ich nicht unberücksichtigt lassen zudürfen. So weit es von mir abhing, habe ich sie zu berichtigen gesucht. Eineobjektive Auffassung der.Lage der Dinge war mein Zweck und mein Bemühen.