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bestimmend einzuwirken, und es ist klar, daß Vereinsstaaten ohneE.B.B. Hiebei mehr oder weniger in den Hintergrund treten, ihrevereinzelte Stimme durch das Uebergewicht der E.B.staaten erdrücktsehen und in mehr als Einem denkbaren Falle in einen unangeneh-men Zusammenstoß mit den Interessen der übrigen gerathen. Alleindieß ist noch nicht Alles. Die E-B.frage schließt auch einen Ehren-Punkt für Württemberg in sich. Wäre Württemberg eine bloße Pro-vinz eines großen Reiches, wie z. B. die Auvergne, die Dauphins,im Verhältniß zum französischen Staatskörper, so möchte es mit Rück-sicht auf die obwaltenden Terrainschwierigkeiten vielleicht geschehen,daß die Ceutralregicrung oder die Kammern von dieser Provinz Um-gang nähmen. Nun ist aber Würtemberg ein'Staat für sich, einKönigreich, mit eigener Verwaltung, eigenen Staatseinrichtungen,mit einer Summe selbstständiger Staatszweige und Interessen, derenPflege und Erhaltung durch die Arbeit der Staatsbürger bedingtist; es hat bisher Allem aufgeboten, durch treffliche Kommunikations-Mittel den Zusammenhang mit seinen Nachbarn und seiner Lage ge-mäß die Theilnahme am Weltverkehre sich zu erhalten; es hat seinGewicht in die Wagschale gelegt, so oft im Rathe der Verbündetenüber die allgemeinen Verhältnisse deutscher Industrie und deutschenHandels Beschlüsse gefaßt wurden: wird, frage ich, dieses Gefühlder Selbstständigkeit, das in der Stammeseigenthümlichkeit wie imPolitischen Rangverhältnisse gleich tief wurzelt, den Gedanken ertragenkönnen, freiwillig auf den Zusammenhang mit den übrigen selbst-fländigen Staaten verzichtet, das Gewicht seiner Stimme verringertund den Staat gleichsam zu einem Appendir von Deutschland herab-gedrückt zu haben?
Im Grunde ist diese Frage schon beantwortet, denn wir befän-den uns wahrlich in einer gewaltigen Selbsttäuschung, wenn wir,Pflicht und Interesse genau abgewogen, einen Augenblick längerglauben wollten, wir seyen in der E.B.srage noch frei und unge-bunden. Wir können bereits nicht mehr, wie wir wollen. EiserneFesseln umgeben uns von allen Seiten — besser, wir binden unsselbst, als wir werden gebunden und geschnürt. Die Nation hat ge-rufen; sie verlangt unser Kontingent. Wir können es verweigern;man wird unS vielleicht nicht zwingen; aber eine nicht ferne, besserbelehrte Zukunft wird uns Vcrräther am eigenen Interesse heißenund sich beeilen, mit dem Interesse die Ehre zu retten. Ich habedas Wort Kontingent genannt, ich halte es fest: wir rüsten unsereHeere mit Opfern, nicht unbedeutenden; wir schaffen Waffen undKriegsmaterial zur Stelle; wir ererziren unsere Söhne und stellensie, wenn es gilt, Gefahr und Schmach des gemeinsamen Vaterlan-des abzuwehren, iu die vordersten Reihen der Tapferen: und jezt,da es sich darum handelt, der Freundschaft, der Einigung, dem fried-lichen Verkehre, der Arbeit, der Förderung, der Sicherheit und Machtpes gemeinsamen Vaterlandes ein bleibendes Denkmal, ein krästs»