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27. abgestutzt (truncala): Alpinia (Fig. 1954, a. b.. Fig. 1955, a. b.), Juncus bufbnius(Fig. 1981.);
Zusatz 1. An dem Würzelchen mancher Keime, wie von Gycas (Fig. 1950.) und Zamia(Fig. 2035,. A. d. B. d), findet sich ein langes, fadenförmiges, gewundenes Anhängsel, welchesvon Mirbel den Namen Wurzelanhang (Pihiziophysis— Rhiziopkyse) erhalten hat.
Zusatz 2. Endlich kommt das Würzelchen noch dem Eyweiß angeheftet (Badiculaalbumini affixa) vor, und zwar entweder unmittelbar, wie bei Pinus (Big. 1990, A. c. B. c.)oder vermittelst des Wurzelanhangs, wie bei Zamia (Fig. 2035, A. d). In beiden Fällennennt Richard den Keim verwachsenwurzelig (Embryon synorrhizum — Embryonsynorrhize.')
§. 191.
Das Stengelchen (Caulieulus) des Keims (§. 67, No. 2. b. /?.) ist immer unterhalbdes Samenlappenkörpers befindlich; es liegt zwischen diesem und dem Wurzelhals oder derStelle, wo bei der Keimung das Wachsthum nach oben und unten sich scheidet.
Wo daö Stengelchen im Keim nicht deutlich von dem Würzelchen geschieden ist, da läßtsich dasselbe auch nur nach begonnener Keimung genauer bezeichnen und darum wird auch, wieschon im vorhergehenden §. bemerkt ist, meist der ganze unterhalb den Samenlappen befindlicheTheil kurzweg für das Würzelchen genommen.
1. Doch giebt es auch Beispiele, wo das Stengelchen im Keim schon deutlich zu erkennen(Caulieulus distinctus) ist, wie bei 8tryebnos (Fig. 1765, e.), Potamogetou (Fig. 1977, cc.Fig. 1979, c.), Zannichellia (Fig. 1978, c c.), Pinus (Fig. 1990, A. b. B. b.), Taxus (Fig.1992.) und vor allen bei Caryoear (Fig. 2047, A. c. B. c. Fig. 2048, B. c. A. c.), wo es nichtstielrund, sondern zusammengedrückt ist.
2. Aber auch bei andern Pflanzen läßt sich, obgleich nicht immer so deutlich, doch nochmit ziemlicher Bestimmtheit das Stengelchen im Keime nachweisen, wie bei Eorautbus (Fig.2050.) und Yiscum (Fig. 1949.), wo zwischen dem kopfigen Würzelchen und den Samen-läppen das Stengelchen im ersten Falle sehr kurz, im zweiten verlängert erscheint-.
Bemerk. 1. Bei Cyclamen ist der verdickte und größere Theil des sogenannten Würzelchens (Fig.2040, b.) das wirkliche Stengelchen, während nur das Spitzchen dieses Theils als Würzelchen gelten kann;denn bei der Keimung dehnt sich jener Theil unmittelbar in den knolligen Stock der jungen Pflanze aus,während nur die Spitze in die erste Wurzelzaser sich verlängert (Fig. 2040, c.).
So ist auch vielleicht die Hauptmasse der sogenannten dickwurzeligen Keime bei Clusia (Fig. 2003,B.), Lecythis (Fig. 1961.) uud Bertholletia (Fig. 1962.) als ein Stengelchen zu betrachten, da sie wahr-scheinlich bei der Keimung nicht ganz zur Wurzel wird, sondern nach oben ein Knvspchen und nach unten einWürzelchen treibt. Bei Oaryocar (Fig. 2047. und 2048.) dagegen ist der dicke, fleischige Theil wirklich Wür-zelchen, da hier das Stengelchen deutlich sammt seinen Samenlappen geschieden ist.