3. Cap.
Keren Variation.
93
Zahl der Zitzen variirt ebenso wie die Träclitigkeitsdauer. Derneueste Autor sagt 21 , dass die „Dauer schwanke von 17—20 Wo-chen"; ich glaube aber, in dieser Angabe muss ein Irrt hum sein.Nach Tessier’s Beobachtungen an 25 Schweinen, variirte sie von109 — 123 Tagen. W. D. Fox hat mir den Bericht von 10 sorg-fältig beobachteten Fällen von rein gezüchteten Schweinen mit-getheilt, bei denen die Trächtigkeitsdauer von 101 — 116 Tagenschwankte. Nach Nathusius ist die Dauer bei den Rassen amkürzesten, welche frühreif werden. Bei diesen letzteren scheintaber der Ablauf der Entwickelung nicht wirklich verkürzt zusein; denn das junge Thier wird, nach dem Zustande des Schä-dels zu urtheilen, weniger weit entwickelt oder auf einem em-bryonaleren Zustande 22 geboren, als beim gewöhnlichen Schwein,welches erst später reif wird. Bei den hoch cultivirten und früh-reifen Rassen werden auch die Zähne früher entwickelt.
Man hat oft die Verschiedenheit in der Zahl der Wirbel undRippen in verschiedenen Schweinearten angeführt, wie sie auchMr. Eyton beobachtet hat 23 und wie sie in der folgenden Ta-belle mitgetheilt wird. Das afrikanische Schwein gehört wahr-scheinlich zum S.-scropha-Tyyus und Mr. Eyton theilt mir mit,dass Lord Hill seit der Publication seines Aufsatzes gefundenhat, dass zwischen den afrikanischen und englischen Rassen ge-kreuzte Thiere vollkommen fruchtbar sind.
Englische
langbeinige
Rasse.
Afrieanische
Sau.
Chinesischer
Eber.
Wilder Eber
nach
C u v e r.
.Französi-sches Haus-schwein,Männchen,nach
Rückenwirbel.
15
1.3
15
14
14
Lendenwirbel.
6
6
4
5
5
Rücken- und Lendenwir*
bei zusammen.
•21
19
19
19
19
Kreuzheinwirbel ....
5
5
4
4
4
Gesammtzabl der Wirbel
26
24
23
23
23
21 S. Sidney, The Pig p. 61.
22 Schweineschädel p. 2, 20.
23 Proc. Zool. Soc. 1837, p. 23. Ich habe die Schwanzwirbel wegge-