Band 
Erster Band.
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3. Cap.

Deren Variation.

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Thieren desselben Wurfes kommen sie vor und fehlen auch 25 .Da keine wilden Schweine bekannt sind, welche ähnliche Anhängehaben, so haben wir für jetzt keinen Grund zur Annahme, dassihr Auftreten von einem Rückschlag abhängig ist; und wenn dies

Fig. 4. Altes irisches Schwein mit Kieferanhängen (Copirt nach Richardson, on Pigs).

der Fall ist, so sind wir genöthigt, anzunehmen, dass einiger-maassen complicate, wenn auch offenbar nutzlose Gebilde sichplötzlich ohne die Hülfe einer Zuchtwahl entwickeln können. Die-ser Fall ist vielleicht im Stande, etwas Licht auf die Art des Auf-tretens jener hässlichen fleischigen Auswüchse zu werfen, welche,wenn auch von einer wesentlich verschiedenen Natur im Vergleichzu den eben beschriebenen Anhängen, auf den Backen des Warzen-schweines oder Pliacochoerus A/ricamis vorhanden sind.

Es ist eine merkwürdige Thatsache, dass die Männchen allerdomesticirten Rassen viel kürzere Stosszähne als die wilden Eberhaben. Viele Thatsachen zeigen, dass bei allen Thieren der Zu-stand des Haares sehr von der Einwirkung des Klimas abhängt;und da wir sehen, dass Haare und Zähne bei türkischen Hundenin Correlation stehen (andere analoge Fälle werden sich späterergeben), könnten wir nicht die Annahme wagen, dass die Reduc-

24 Eudes-Des longc hamps, Mem. Soc. Linn. de Normandie Vol.VII, p. 41, Richardson, Pigs, their origin, etc. 1847, p. 30. Nathusius ,die Rassen des Schweines 1860, p. 54.