3. Cap.
Schaf.
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am meisten geschätzt wurden, bei der Erzeugung der verschie-denen englischen Rassen vielleicht von selbst noch grosseremEinfluss gewesen ist. Sobald zwei oder mehrere Rassen einmalin irgend einem Districte gebildet waren oder wenn neue vonbesonderen Arten herrührende Rassen eingeführt wurden, wirdderen Kreuzung, besonders unterstützt durch eine gewisse Zucht-wahl. die Zahl der Rassen vermehrt und die Charactere der älterenRassen modificirt haben.
Schaf.
Ich werde diesen Gegenstand kurz behandeln. Die meistenSchriftsteller betrachten unser Hausschaf als Abkommen mehrererbestimmter Arten; wie viele aber noch existiren, ist zweifelhaft.Mr. Rlyth glaubt, dass auf der ganzen Erde vierzehn Speciesexistiren; eine davon, der corsische Mufflon, wird von ihm, wieer mir lnittheilt, für den Vorfahren der kleinen kurzschwänzigenRassen mit halbmondförmigen Hörnern angesehen, w'ie die altenHochlandschafe. Die grösseren langschwänzigen Rassen mit dop-pelt gebogenen Hörnern, wie die Dorsets, Merinos u. s. w. hälter für die Nachkommen einer unbekannten ausgestorbenen Spe-cies. Gervais zählt sechs Species Om 73 ; er kommt aber zudem Schluss, dass unser Hausschaf eine besondere jetzt completausgestorbene Gattung bilde. Ein deutscher Naturforscher 74glaubt, dass unsere Schafe von zehn ursprünglich distincten Artenherrühren, von denen nur eine noch in wildem Zustande lebt.Ein anderer sorgfältiger Reobachter 7S , wenn auch nicht Natur-forscher, meint mit kühner Verachtung von allem, was über geo-graphische Verbreitung bekannt ist, dass allein die Schafe vonGrossbritannien die Nachkommen von elf endemischen britischenFormen sind. Bei einem so hoffnungslosen Zweifeln wird es für
,3 Blytli, on the genus Ovis, in: Ann. and Mag. of nat. hist. Vol. VII,1841, p. 261. In Bezug auf den Stammbaum der Zuchtrassen s. die aus-gezeichneten Artikel Mr. Blyth’s in: Land and Water. 1867, p. 134. 156.Gervais, Hist. nat. des Mammif. 1855. T. II, p. 191.
,J L. Fitzinger, Über die Rassen des zahmen Schafes, 1860, p. 86.
14 J. Anderson, Recreations in Agriculture and natural history. Vol.II, p. 164.