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Vererbung (Fortsetzung). — Rückschlag oderAtavismus.
Verschiedene Formen des Rückschlags. — Bei reinen und nicht gekreuztenRassen, wie hei Tauben, Hühnern, hornlosem Rind und Schaf, bei culti-virten Pflanzen. — Rückschlag bei verwilderten Thieren und Pflanzen.
— Rückschlag bei gekreuzten Varietäten und Species. — Rückschlag durchKnospen-Variation und durch Segmente in derselben Blütlie oder Frucht.
— Bei verschiedenen Theilen des Körpers eines und desselben Thieres.
— Der Act der Kreuzung eine directe Ursache des Rückschlags; ver-schiedene Fälle hiervon, bei Instincten. — Audero nähere Ursachen desRückschlags. — Latente Charactere. — Secundäre Geschlechts-Oharactere.
— Ungleiche Entwicklung der beiden Körperseiten. — Auftreten von auseiner Kreuzung herrührenden Characteren bei vorschreitendem Alter. —Der Keim mit all’ seinen latenten Characteren ein wunderbarer Gegen-stand. — Monstrositäten. — Pelorische Blüthen in einigen Fällen Folgeeines Rückschlags.
Das grosse Princip der Vererbung, welches in diesem Capitelzu erörtern ist. ist von Landwirthen und Schriftstellern verschiede-ner Nationen anerkannt worden, wie schon aus dem wissenschaft-lichen Ausdruck „Atavismus“ hervorgeht, der von Atavus, ein Vor-fahre, abgeleitet ist, wie aus den englischen Ausdrücken Reversionoder Throwiny-baek hervorgeht; ebenso aus dem französischen Pos-en-arriere und aus dem deutschen „Rückschlag“ oder „Rückschritt“.Wenn das Kind einem der Grosseltern ähnlicher ist, als seinen un-mittelbaren Eltern, so fällt dies uns nicht sehr auf, obgleich es inder That eine äusserst merkwürdige Thatsache ist. Wenn aber dasKind irgend einem früheren Vorfahren oder einem entfernten Gliedin einer Seitenlinie ähnlich ist — und diesen letzteren Fall müssenwir der Abstammung aller Familienglieder von einem gemeinsamenUrerzeuger zuschreiben — so fühlen wir uns in einem hohen Grade