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Erster Abschnitt.
Im Vorbeygehen gesagt, so ist dieser drcytheilige Rumpf nichts anders als diedrey ersten Ringe der Larven und Raupen, a» welchen die drey Paar Brustfüße stehen.
Viertes Kapitel.
III. Der Hinterleib (Unterleib, abdomen).
Dieser ist unmittelbar an den Zwischenring angegliedert, lauft bey vielen Gattungen mitdem Rumpf in eins fort, und ist ebenfalls verschiedener Gestalt. Bey einigen Ar-ten ist er cylindrisch, bey andern eyförmig oder sichelförmig, bey nianchen flach und zusam-mengedrückt, beyden Schmetterlingen aber ziemlich gesondert, meist kegelförmig, oft anden Seilen, oder auch von oben nach unten zusammengedrückt, und bey allen, auch denKäfern, aus verschiedenen Ringen zusammengesetzt, die sich etwas in einander schiebenlasten, und die gegen den Aster meist an Größe etwas abnehmen. An den Käfern findetman ihrer füns biö sechs, an den Tagfaltern sechs, an den Schwärmern sechs bis sieben.
Eigentlich sind es nur halbe Ringe oder Abschnitte, die auf der Oberseite einenetwas größer,. Bogen beschreiben, und die mit denen auf der Unterseite an beyden Seiten,wo die Luftlöcher stehen, zusammengefügt sind.
Der Hinterleib ist immer länger als die Brust: sein oberer Theil heißt der Rücken(tergum, Bauchrückcn, dorsum veniris), der untere der Bauch selbst« Dieser istunten unbedeckt, oben von den Flügeln und Flügeldecken geschützt, weil solche den Rumpfund den Hinterleib gewöhnlich zugleich bedecken. Bey den Schmetterlingen ist derHinterleib mit Haaren stark besetzt, und von vielerley Farben, am meisten von allenSchattirungen des Grauen. Bey den Käfern ist er unten am Bauch hart, hornartigund gewölbt, oben auf dem Hinterrücken weich, platt, oder ausgehöhlt. Das Endeoder der letzte Ring des Hinterleibes heißt die Spitze (apex), die bald zugerundet, baldzugespitzt, bald zusammengedrückt, bey den Schmetterlingen bald haarig, bald glatt,bald geschwänzt rc. ist. Weil dieselbe am Ende offen ist, um dem Auswürfe und den Zeu-gungscheilen einen Ausgang zu lassen, so heißt sie auch der After, und besteht in einercylindrischen fleiscbigen Röhre, in der Nähe der ZeugungSthcilc.
Auf jeder Seite eines jeden Bauchrings steht eine runde unmerkliche Oeffnung, dieman Luftloch (stigma, schicklicher spiraculum) nennt. Durch solche Oeffnungen derLuft - und jungcnröhren nach außen, holt daS Thier Athem, indem überhaupt kein Insekt
durch