Band 
Erster Theil.
Seite
16
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Erster Abschnitt.

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Siebentes Kapitel.

Von der Verwandlung und Fortpflanzung der Insekten.

Man findet, daß die Weibchen wegen des Eycrstocks einen dickern Hinterleib, aber nichtso große Fühlhörner haben, als die Männchen. Man findet auch Insekten, die beydeGeschlechter (sexus) zugleich haben, und endlich solche, die geschlechtslos find, z. B.unter den Bienen, Ameisen und Termiten. Die Verwandlung ist mit Einschluß des voll-kommenen Standes, vierfach, als Ey, Larve, Puppe und vollständig Insekt e). Sieist bey den Käfern, Schmetterlingen und Fliegen, in die Augen fallender, als bey denen,deren Larven und Puppen gleichsam uneigcntliche Larven und Puppen find, z. B. Spin-nen, Heuschrecken u. s. w.

Das Ey, deren manche Schmetterlinge/) vier hundert, die Bienenkönigin inacht bis zehn Wochen, dreyßig bis vierzig tausend, die Ameisenkönigin in sieben bis achtMonaten, sieben bis acht tausend legen, wchd nicht von diesen Thicrchen, sondern blosvon der Luftwärme ausgebrütet. Fast alle Infekten legen ihre an Farbe, Gestalt undHärte verschiedene Eyer, wenig Tage nach ihrer Begattung, nur an solche Stellen, wodie entweder in acht Tagen, oder spätestens in sechs bis acht Monaten auskriechcndcn Jun-gen (Larven) gleich eine schickliche Nahrung finden. Einige Käfer legen die Eyer aufBäume lind Pflanzen, als die Chrysomelcn, Erdflohkäfer und Marienkäfer; die Speck-käfer und die Knollkäfer (byrrbus L. seu antlirenus Fab.) auf thierische Körper, Mehlund Pclzwerk; die Todtengräber (nemopboims F.) und andere Aaskäfer (silpba F.) undRaubkäfcr, legen sie in faulem Aas nieder: die Pilzkäfer oder Hcrzkäfcr /Haperis F.),Strandschlupfcr (paederus F.), Dreyknopskäfer (triioma F.) vertrauen sie den Pilzenan. Die Saamenkäser (brncbus L. et F.), die Rüsselkäfer (curculio F. F.), Laubkä-fer (melolontha F.), Mctallkäfcr (cetonia F.), Reizkäfer (nivlabris F.) , und Pflaster-käfer (lytta F. meloe L.) wählen die Erde. Die Mist - und Pillenkäfer (scarab. et co-pris F.), die meisten Raubkäfer und die Halbkugelkäfer (spbasridiuiir F.) legen sie in denMist und in faulende Gewächse. Die Bockkäfer (cerambyx L. F.), Schmalbockkäfer(leptura L.F.), Schröter (lucanus), Prachtkäfer (buprestis) und Springkäfcr (elater),legen sie ins Hol; selbst, wovon sich auch die Larve nährt. Die Schwimmkäfer (hydro-philus F.) lind Wasserkäfer (dytiscus L.'F.), lassen ihre Eyer in ein stehendes oder

sanft

e ) Doch da das vollendete Insekt keiner wci- /) Clerk in araneis Sueciae pag. 5 eignet man;lern Verwandlung unterworfen ist: so sind chen Spinnen an die tausend Eyer, der l’ha-

zwar vier Stände oder Stufen, aber nur laena Cossas über lausend, und der PIi.

drey Verwandlungen. Caia auf 1600 zu, weiches übertrieben ist.