Allgemeine Einleitung.
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sanft fließendes Wasser fallen. Die Mehlkäfer (tenebrio molitor L.) legen sie in Wal-zen - oder Kornmehl, die Bienenkäfer (attelabus apiarius L. trichodes apiariusFab.) g), in die Nester der Mauerbiene; die Schmetterlinge an die Zweige der Baume,Gewächse, Gräser, oder cm Pelz w.; die Syrphcnfliegen an Kohlgewächse. Die Brem-sen (oestrus), die man nicht mit der Breme (tabanus) confundiren muß, lassen sie aufdie Haut der Thiere, als des WLldprctS, des Rindviehes, der Schafe re. bald aus EndeDes Mastdarms, bald in die Nasenlöcher fallen, da sich dann das steinharte und miteignen Häkchen versehene E>) von selbst anklammert, und wenn es durch Warme undFeuchtigkeit ausgebrütet worden, die Larve sich endlich in die Haut einsrißt, so daß dieäußere Haut Beulen bekömmt, worin auch die Verpuppung geschieht. Die Schafbrem-scnlarve kriecht von den Nasenlöchern der Schafe in die Höhle des Stirnbeins. DieMenschenbremsenlarve (oestrus hominis Modeeri) kömmt in die Haut des Unterleibsder nackend gehenden Sudamerikaner. Die Bremsenlarven haben den gemeinschaftlichenNanien der Engerlinge, den auch die Larven der gemeinen Maykäfer mißbräuchlich führen.
Die Schmeißfliegen (musea carnaria) suchen zur Eyerlage nicht sowohl das ganzfrische, sondern das faulende Fleisch auf, weil es zärter ist. Die Brechfliegen (muscavomitoria L.) legen ihre Ener nicht nur, wie mehrere Fliegenarten, auf CaDavers, son-dern sogar an die Körper lebendiger Blindschleichen A).
Die Spinnen schließen ihre Eyer in seidene Säckchen oder Futterale ein, oder um*spinnen sie locker. Findet man zuweilen eine einzelne Spinne über den Eyern, so ist daskein Ausbrüten, sondern eine Vorsorge für ihre Nachkommen.
Einige Insekten machen eine Ausnahme, und gebären lebendige Junge, z. V> einTheil der Blattläuse, welche überhaupt deshalb merkwürdig sind, weil durch eine einzigeBegattung mehrere Generationen befruchtet werden.
Die Larven (Raupen bey Schmetterlingen) gleichen Würmern, sind saftreichcrund weicher als das vollkommene Insekt, ««geflügelt, unfruchtbar, zwölfringig (weilman bey den Schmetterlingen die Schwanzklappe für den zwölfte» Ring ansieht), langsam,theils unfräßig, theils viclfräßig, mit achtzehn Spiegelpunkten oder Luftlöchern, desglei-chen mit Kinnbacken oder Zangengebiß versehen, dessen sie sich bey ihrem Fraß bedienen.Denn nur in dem Larvenstand wachst jedes Insekt r). Ihre Nahrung sindcn sie an und in
g) Trichodes apiarius T. hieß in Fab. En-tomol. sy6tem. clerus apiarius , ist aberin dessen syst. eleuthera torum igoo, vonden cleris gesondert und zu der ncuerrichte-ten Gattung trichodes gezogen worden.Dergleichen neue Gattungen (genera) hatFabric. mehrere im angeführten neuestenWerke errichtet.
li) Welches ich 1801 im Zul. dadurch innenward, daß aus der Haut einer solchen, mit
nach Hause genommenen Blindschleiche dendrittelt Tag über hundert dergleichen Larve»herauskrochen, nachdem sie das Thierchenausgehöhlt hatten. Worauf sie dann in dreErde krochen, und vierzehn Tage daraufsich cntdülletcn.
S.
r) Die sogenannten uncigentlichcn Puppen lau«feu und wachsen auch. Davon unten.