Band 
Erster Theil.
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Erster Abschnitt.

gen der Gallapfel, und die Kermesbeere zur Färbcrey s), die Krebse zrir Speise, sonderneS befindet sich auch noch unter den Schmetterlingen selbst wenigstens eine Art, die, da sieMillionen Menschen kleidet, und Millionen Menschenhände zur Erwerbung ihres Unter-halts nützlich beschäftigt, fanden mannichfaltigeg Schaden im Ganzen erseht, den dieGefräßigkeit der übrigen Schmetterlingsraupen anzurichten im Stande ist. Und das istdie bekannte Seidenraupe auf Maulbeerbäumen. Aber bey dem alle» ist für den Oekono-men und Forstmann die Ausrottung, oder wenigstens die Verminderung der nachtheiligcnArten eine Sache von Wichtigkeit. Gut ist es daher, daß daS Thier- und Insektenreichselbst viele Geschöpfe enthalt, die uns zur Verringerung der schädlichen Raupenarten be-hülfiich find, und die daher geschont werden müssen: Ganze Gattungen der Vogel aetzennur ihnen sowohl sich, als ihre Jungen, z. B. die Schwalben, Meißen , Lerchen, Gras-irunu'n, Finken, Ammern u. a. m. Die Sperlinge thun es nur in einem geringen Grad.Selbst manches Flcichfressende Säugthier, als Katzen, Marder, Wiesel, Fledermäusestellen hncn, wenigstens den größer« Arten, nach. Viele Gattungen der Insekten, na-mentlich die Erd- oder Laufkäfer (carabus), die braune Afterflicge (cantharis fuscadie Garten - und Felvwanzen (cimex L.) , die ausgebildeten Wasserjungfern (libelLulaL.), die Larven der Florstiegcn, die Raubfliegen (asilus L.), die Ameisen (formica),alle diese jagen und niorden unaufhörlich, waS sie auftrcibcn können. Auch find einigeArten Gallwespen, dann aber besonders die Raupentödtcr (ichneumon), von einigenSchlupfwespen genannt, die ihre Eyer nicht allein in lebendige Raupen und Puppen, son-dern zum Theil in SchmetterlingSeyer selbst legen, lind sie dadurch vermindern. Auch ei-nige Bastardwespen (sphex L.) und Goldwespen (chrysis L.), treiben dies Geschäfte.Auch die Sammetmilbe (trombiäinrn holoseric. F.) frißt SchmetterlingSeyer.

Man kann füglich annehmen, daß die Vogel allein zwey Drittel aller vorhandenenRaupen, Puppen tmd Schmetterlinge verzehren, daß von den letztem ein Drittel dieRaupentödtcr wieder die Hälfte umbringen, und im Ganzen von den Ungemächlichkcitcnder Witterung ein Zwölfthei! aufgerieben wird, mithin kaum die zwölfte Raupe zumSchmetterling gedeiht. Und gerade diejenigen Arten, so sich am stärksten vermehren,pflegen weislich den Gefahren am meisten ausgesetzt zu seyn. Zweytcns kann ein plötzlichesund anhaltendes Ungewitter große Verheerungen unter diesen Creature» anrichten. Unddaher kömmt es auch, daß man zuweilen eine Schmetterlings - oder andere Jnsektenart ineinem Jahr in großer Menge erblickt, und im nächsten Jahr, wenn man sie in doppelterAnzahl wieder erwartet, oft Mühe hat, eine einzige zu finden, und eS mehrere Jahredauert, ehe dieser Schmetterling wieder in Menge erscheint. Damit auch dem Ueberhand-nehmm dieser Creaturen gesteuert werde, bekamen sie vom Schöpfer einen zarten Körper,

der

s ) Preißler in seinen Böhmischen Insekten 1790 einer schönen gelbbraunen Farbe in der Was-schlägt auch den gelbbraunen Saft unter dem sermalerey vor.

Rückenschrid von dem gemeinen Maykäfer zu