Band 
Erster Theil.
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Die Kolbenkäfer.

Aufenthalt.

Wie bey dem goldenen und marmorirten Metallkäfer, nämlich der Käfer ist aufSchirmpflanzen, lind besonders dem schwarzen Hollunder, auch Kreuzdorn. Auch wirder in Gesellschaft des sehr gemeinen goidnen Merallkäscrs am rinnenden Eichensaft ange-troffen. Die Larve findet sich in anbrüchigen Bäumen, deren gänzliches Verderben sie,wie alle Käferlarven, die im anbrüchigen und faulen Holz wohnen, beschleunigen.

Feinde.

Die Maukwürfe sind Feinde dieser und anderer Larven ihrer Gattungsgenoffen;so auch die Grünspechte, die Larven und Puppen aufsuchen.

Dritte Familie.

Die Fühlhörner haben ein blätteriges Kölbchen am Ende; der Halsschild ist etwasgerändert, fast gleich breit, rückwärts abgestutzt. Die Flügeldecken haben über der Schul-ter am Außenrand einen Einbug. Die Schienbeine der Vorderfüße sind gezähnt. DieFabriciu fischen Metallfäfcr.

Ig. Der goldene M.etallkäfer. Scarabaeus auratus L.

Namen, Schriften und Nachwcifung der Abbildung.

Goldkäfer, kleiner Goldkäfer, gemeiner Goldkäfer, Goldkolbenkäfer.

Scarabaeus auratus. Lin. 557. 7ß. Müller 83 - no. 78 .

Cetonia aurata. F a b. E, S. I. II. 127. g.

Cetonia aurata maculata. Scriba Journal I. 6g.

Scarab. auratus, der Goldkäfer, G l c d i t sch II. 22g.

Cetonia aurata. Panz. Faun. 41. f. i 5 -

Nöscl Ins. II. Erdkäfer 1. t. 2. f. 9. lind f. 1—5. Larve und Puppe. Die am

dern Figuren gehören nicht hieher.

Sie heißen bey den alten Griechen Melolontha und Chrysalis.

Kennzeichen der Art.

Der geschildete (mit einem Rückenschildchen versehene) goldene Metallkäfer, anwelchem der erste Abschnitt an den Seiten des Hinterleibes einzähnig, und das Schildcheneben ist.