Band 
Erster Theil.
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Die Kolbcnkäfer

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von Erde, Spänen, Reisern und Nadelholz und ihrem eignen Unrath verfertigt, und in-wendig glatt sind. Ihre Puppcnruhe dauert im Sommer nur vier bis fünf Woche». Diespäter verpuppten liegen den Winter durch.

Aufenthalt, Fortpflanzung und Feinde.

Das enthüllte (vollkommene) Insekt verkriecht sich in diesem Falle, noch bis zurwarmen Witterung, in die Erde. Worauf es sehr häufig auf Eichsiämmen und Weiden,woraus der Saft rinnt, auf Blüthen, Blumen, besonders Schirmblumen aller Art sei-ner Nahrung und Begattling nachgeht. Die Flugzeit ist vom Frühling bis in den August.

Das Weibchen legt seine Eyer, die denjenigen der Maykäfer gleichen, tief unterdie Ameisenhaufen. Es währt drey Wochen, ehe daraus die Larven herauskommen. DieZeit vom Ey an, bis zum vollkommenen Stand, beträgt drey Jahre. — Die Grün-spechte sind ihre Feinde.

Gegen Nachstellungen vertheidigen sie sich mit einem braunen ätzenden Saft, densie aussprüßen, wie es mehrere Käfer, sonderlich die Raubkäfcr, thun.

Schaden.

Vom Schaden dieses und des nachfolgenden Metallkäfers ist folgendes zu bemer-ken: i) Im Larvenstande sollen sie nach Olivier (tu seiner Entomologie, übersetzt vonIlliger , S. 20) den Wurzeln sehr nachtheilig seyn. Dieser Meinung widerspricht HerrIlliger in der Note dazu, und Olivier selbst in der weiter« Fortsetzung bey Beschrei-bung der Cetonien, erklärt ihren Nachtheil für unbedeutend. 2) Im Käferstande hattensie sich einem gewissen Hrn. Melm in Bremen 1745, zufolge der Kleemannischen Notenzu Rvsels Werk, für seine Pomcranzenblüthcn und Tulpen im Garten gefährlich gemacht,die alle (der Blüthe nach) ruinirt worden wären, wenn Melm nicht durch schnelles Auf-sammlen derselben zuvorgekominen wäre. Wirklich hatte er in zwey Morgen über 500Stücke aufgebracht. Die in die Gange des Gartens gestreute Gerbcrlohe, war an ihrerVermehrung in den ersten Ständen schuld gewesen.

In Forsten würde ein solches Ucberhandnchmcn d^r Käfer wohl keine Verheerungverursachen, weil sich da die Menge auf die unzähligen Blumen vertheilen und verlierenkönnen.

14. Der marmonrte Metallkäfer. 8cnrak>3eu8 marmoratus.

Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Eichenmetallkäfcr, metallfarbigcr Kolbenkäfer.

Cetonia marmorata. Fab. I. c. I. II. 127. 10. — Cctonia quercus Schrank4i7.

Scar. metall. D r a hm Jnsektenkalender I. 2 ZI. “88»

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