Band 
Erster Theil.
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86
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Dritter Abschnitt. Erste Ordnung.

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Om-mcstcs typographns, besorgter Forstmann. 41. 4.

Boslviclms typographus. Panzer; Fauna Infectorum Germah. 15. tab. 2.

— — — D e eh steine Musterung aller bisher für schädlich geachtete» Thie-

re. Gotha 1792. S. iZz. 2.

—- — — G. A. Dähels Anleit. zur Forsiivissensch. München . igor. tab.

i. % 1. 2.

Sulzcrs Geschichte der Insectcn tab. 2. flg. 4.

Jp f 11112 rt vorn Raupenfraß, tab. 6. fig. 1. 2.

Kennzeichen der Art.

Küfer : Er ist bald schwärzlich oder dunkelbraun (d. h. wenn er im Freyen undnicht mehr unter der Borke ist) und behaart, mit langem allzeit dunklern Halsschild alsdie Flügeldecken, und mit gezahnten Flügeldecken, die hinten angefressen scheinen; dieFußenden sind roth. '

Larve: Weiß mit gelbem Kopf, scharfen Kinnladen, kleinen Fühlhörnern, xunz-lichtem Körper mit einem röthlichen Rückenstreif d) und sechs Füßen.

Beschreibung des vollkommncn und unvollkommnen Insekts.

Er ist dem Bau nach dem nächstfolgenden ähnlich, aber nur zwey bis zwey undein Viertel, höchst selten drittehalb Linien lang, und eine breit; daher alle Beschreibun-gen und Abbildungen in den Degeer- Preyßler- Panzer- und Däzelschen Schrif-ten, auch in H ennerts Schrift, sogar in Leonhardis Forst-Calender 1794. t. 6.fig. a. b. c. diesem Käfer ein zu großes Ausmaaß, nämlich drey Pariser Linien Lange ge-ben, da doch der nächstfolgende, B. Pinastri nicht mehr als drey oder drey und eine Vrer-tellmie lang ist. Wodurch denn viele Anfänger irre geleitet werden können, Auch istdurch ein Versehn im Forstcalcnder die Breite zu zwey, start einer Linie angegeben. Ver-mittelst der Lupe entdeckt man an jeder Flügeldecke sechs Hohlpunktstreifen, und siebenschräg eingcschnittene Zähnchcn, wovon die drey mittclsten stärker sind, als die übrigen.

Seine Farbe ist oben glänzend, bald mehr, bald weniger schwärzlich dunkelbraun,kastanienbraun, und zieht sich oftmals ins Rothe; unten mattschwarz. An verschiedenenStellen des Körpers und gegen das Ende der Flügeldecken stehen viele Fuchöhaare, DerHalsschild ist gewöhnlich ganz schwarz, wenigstens allzeit dunkler, als die FlügeldeckenJe länger das Insekt lebt, desto dunkler wird es, Der Kopf ist niederhängend, undsteckt zum Theil im Halsschild, der nur um ein Drittel kürzer ist, als die Flügeldecken.Die Fühlhörner sind klein, und dix Füße kurz und braun. Unter der Rinde ist er anfangsblaß rostgelb, wird dann fuchsroth, und wenn er auskricchen will, braunroth.

Die Larve ist, den röchlichen Rückenstreif ausgenommen, weiß, gelbköpfig, sechs-füßig, mit scharfer, bräunlicher Kinnlade und kleinen Fühlhörnern versehen» Ihr Kör-per

d) Dieser röthkiche Rückenstreif, den man auch mit röthlichem Unrathe angefüllten Darmka-

vfl unken am Bauch sieht, kömmt von dem nal her.