Band 
Erster Theil.
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Dritter Abschnitt. Erste Qr-nunz.

eben so wenig, als eine dreymalige Generation mit Sicherheit behauptet werden, auchselbst wenn die Umstände und Witterung günstig waren.

Die saftige Rinde ist die Nahrung der Larve, deren Gänge immer breiter werden,je größer sie wird. Da wo die Verpuppung vor sich gehen soll, ist sie am allerbreitestenund am Ende zugcrundet.

Hier findet man auch nicht blos rundliches Wurmmehl, wie in den übrigen Cana-len, welche durch dasselbe als den braunen Koch des Thieres voll gefüllt sind, sondernnebst diesen auch weißliche Splitterchen, die blos abgefressen und zum Puppenlagcr zu-sammengelegt sind. Von hieraus geht dann der schiefe Gang zum Ausstiegen des eigent-lichen Insekts.

Feinde.

Die Arten dcr Spechte, der Wendehals und mehrere Insektenfressende Waldvogel,als der gemeine Fink, die Fliegenfänger und mehrere Grasmücken- und Sangcrartcn.Bey dieser Gelegenheit wird es nicht unnöthig seyn, alle Insektenfressende Vogel nament-lich anzuführen, und sie in solche einzutheilen, die in Rücksicht des Aufspürens und FraßeSder Käfer, Schmetterlinge und ihrer Larven mehr oder weniger vorzüglich sind.

a) Die vorzüglicheren sind.

Die mittlere Ohreule, Strix otus; die kleinste Ohreule, Strix scops; die Nacht-eule, Strix aluco ; die Brandeule, Strix stridula ; die Schleyercule, Strix flammula ;der große Kauß, Strix ulula; der kleine Kauß, Strix passerina; der gemeine Würger,Inanius excubitor;' der graue Würger, Uanius minor; der rothköpfichtc Würger,Lanius collurio; der rothrückige Würger oder Dorndrehcr, Lenins spinitorquus;der gemeine Kukuk, Suculus canorus; der Schwarzspecht, Picus martius ; der Grün-specht, Picus viridis ; welcher keine gesunde Baume angeht, sondern mir die unter derRinde anbrüchigen; dcr Buntspecht, Picus major; dcr Wcißfpecht, Picus mediusund der Grasspecht Picus minor; der dreyzehige Specht, Picus tridactylus ; dergemeine Kleiber, Sitta europaea; die blaue Racke, Coracias garrula; der Pirol,Oriolus galbula; der Wendehals, Iynx torquella; der gemeine Vaumläusser,Certhia vulgaris; der Maucrspccht, Certhia muraria; der Wiedehopf, Upupaepops ; der gemeine Fink, Priugilla caelebs; der Tannenfink, Fringilla montifrin-gilla; alle Amntcrarten (Eniberiza), vorzüglich dcr Goldammer, Frnberiza citrirrella;alle Drosselarccn (Purckus), z. B. die Misteldrossel, Lurckus musicus: die Schwarz-drossel,

und wird immer vorn Weibchen begleitet.Hat es eine gute Stelle gefunden, so frißtes gleich ein Loch an, und das Weibchenfolgt ihm nach. Kömmt dann ein anderesMännchen in das Loch, so wird es mit grim-migen Bissen herausgejagt. Zeh habe den

Kämpfest selbst veranlaßt, indent- ich einMännchen in das Loch eines andern steck:.',wo der Streit gleich losgiena. Man erkenntdas Männchen daran, daß es schmaler alsdas Weibchen ist.

V.