i 5 Q Dritter Abschnitt. Erste Ordnung.
Erste Familie.
sangrüßlige mit dünnen glatten Schenkeln. Es sind mcisientheilsFabrici ufische 'Afterrüsselkäfer und Schrankische Pfeiffenkafer.
Minder schädliche.
I. Der himmelblaue Rüsselkäfer. Curculio cyaneus Liu,
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Blauer Rüsselkäfer und Weidcnbohrer.
Curculio cyaneus, Lin. 506. 5. Müller 215. 5,
Attelabus cyaneus, Fahr. Entom. 1. 2. 391. n. 30.
Curculio cyaneus, der l-mgschnäbelige schwarze Rüsselkäfer mit blauen Flügeldeckenund dem weißen Schildchen. Gleditsch II. üz.
Attelabus cyaneus, Tänzer Fn. 20. tab. 12.
Kennzeichen der Art.
Er ist langrüsselig, schwarzleibig, mit glänzenden kornblumenblauen Flügeldecken.
Beschreibung des vollkommnen Znsekts.
Er ist zwey Linien lang und laugrüsselig. Die dünnen Fühlhörner stehen geradeaus. Der längliche Körper ist sehr klein und unten schwarz. Kopf, Halöschild und Flü-geldecken sind kornblumenblau. Der Halsschild hat zwey Seitenerhabenheiten. JedeFlügeldecke ist sechsstreifig. Das Schildchen ist nicht, wie sinne glaubte, weiß, son-dern von der Farbe des Käfers selbst. Dies trift mit P a n z e r 6 Fauna und mit H e r b st 6Archiv 4. Heft, tab, 24. fig. 5- zu.
Aufenthalt und Schaden.
Er durchbohrt die jungen Triebe, vornehmlich der Weiden, auch anderer Holzar-ten. Man trist diese und andere Zerstöhrer junger Triebe vorzüglich bey jungem, geschla-genem Holz an. Man findet auch den Käfer auf den Pappelrvsen, Alcoa rosea, Di-steln und schwarzem Hollunder.
2. Der Kirschen- Rüsselkäfer. Curculio cerasi, ein.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Er heißt auch: Zwetschken-Rüsselkäfer, Rüster-Rüsselkäfer, Pflaumen-Rüssel-käfer, Zwetschkenmännchen.
Cur-