Die Rüsselkäfer.
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Curculio Cerasi, Lin. 607. u. Männchen, nämlich Herbsts Käfer VI. r, 64. f. I.
— — Pruni, Lin. 607. 12. Weibchen, nämlich Hcrbsts Käfer VI. t. 64. 5 . 2.
— — — Fab. Entom. 1. 2. 4 ° 5 - n. 50.
— — Cerasi, Fab. Entom. 1. 2. 44 °- n - ryo. nämlich Panzeri Fn. 42. t. 9.
— — — der schwarze, lanqschnäbelichke Rüsselkäfer, mit länglichen, dunkeln
Flügeldecken. Gleditsch II. 87. und 113.
— — — Müllers Uebecsehung 217. n. 11. u. 12.
— — Ulmi, S c h r a n k Fauna 487 -
Kennzeichen der Art.
Der männliche Käfer ist langrüßelig, schwarz, mit rostfarbigen Fühlhörnern,und länglichen dunkler» Flügeldecken, ohne Erhabenheiten des Halsschildes.
Der weibliche Käser ist eben so; nur der Halsschild ist am Rand schwach undan der Wurzel stark gezähnt, nämlich mit zwey Erhöhungen.
Beschreibung des vollkommnen Insekts.
Er ist, ohne den Rüssel ein und zwey Drittel Linien lang, und ganz schwarz, ohneGlanz. Die Fühlhörner, die mit den Kolbengelenken eilf Glicderchen haben, sind etwasrostsarbig, und ihre dreygliedrigen Kölbchen länglich. Der Rüssel ist mittelmäßig. DerHalsschild ist beym Männchen einfach, beym Weibchen aber theils am Rande schwachgezahnt, theils an der Wurzel stark gezähnt. Die Flügeldecken sind gestreift und die Schen-kel uichewafnct.
Es sind hier nach Schran k's Vorgang zwey Lmneische Rüsselkäfer mit einandervereinigt, nämlich zu einer Art. Vielleicht ist er von dem Kirschbaum-Rüsselkäfer des Fa-bvic. Entom. a. a. £>. Cerasii , der ebenfalls langrüsselig und schwarz ist, mit gelbenFühlhörnern, einem schwarzen, an der Spike zweygezahnten Halsschild und länglich gestreck-ten, schattenfarbigen Flügeldecken nicht verschieden, der gleichfalls an Kirschen und in derenBlättern wohnt. Panz. ^2. t. 19. Nur weiß man nicht woher es komme, daß Fa-bricius seinem Käfer bewassuete Schenkel zueignet.
Aufenthalt, Fortpflanzung und Schaden.
Der Käfer findet sich im Junius auf der Ulme, und nebst der Larve auf den Bäu-men der Kirsche und der Kernobst-Arten, deren Blätter er zerstöhrt lind böseFleckenzurück-läßt. In Schweden war er besonders 1752 sehr häufig.
Z. Der Fichten-Rüsselkäfer. CumilioPini, Lin.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Er heißt auch: Fichtenkäfer, Harzrüsselkäfer, zweyter Tannenrüsselkäfer.
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