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Dritter Abschnitt. Erste Ordnung.
Curculio Pini, Lin. Goß. 19. Müller 2:0. 19.
— — — Fahr. Entoin. 1. 2. 399. n. 21.
>— — — der Rüsselkäfer des Nadelholzes. Gled lisch I. S. 402.
— — — Zinke im befolgten Forsimaim. S. 59.
— — Abietis Schrank. Faun. 4ßo.
— — Pini, Panzcri Fna 42. tab. 1.
Rhynchaenus Pini, jn Fabric. Systema Eleutheratorum.
Kennzeichen der Art.
Er ist langrüffelig, mit nußbraunen Flügeldecken, die nebelige Binden haben.
Beschreibung des vvllkonimnen und unvollkommnen Insekts.
Er mißt ohne den Rüssel gewöhnlich drey Linien; doch findet nran auch kleinere vonzwey Linien Länge. Er unterscheidet sich dttrch mehrere Merkmale vom Tannen-- Rüsselkäfer ,z. B. daß dieser gezahnte und unserer glatte Schenkel hat. -r- Er ist pechfarbenröthlichoder nußbraun, von länglichtem Körper und gebrochenen Fühlhörnern. Der mit zweyPunkten bezeichnete Halsschild ist nebst den Flügeldecken nußbraun. Letztere sind höckerig undjede Decke hat sechs subtile Punctsireisen in die Länge, und anderchalbe, nicht schwefelgelbe,sondern röthlichgelbe Binden oder Makeln in die Oueere, mit noch verschiedenen eben sogefärbten Puncten. Das Schildchen jst weiß. Die Schenkel sind glatt und einfach. —
Es sind oben mit Bedacht die Icone« Schaffen nicht nachgewiesen, weil man dar-über nicht eins ist, ob unser Käfer das auf t«fe. 25. f. 7. oder fig. i. abgebildete In-sekt sey. Fabricius und Schrank sind für die erste Meynung, und Panzer für diezweyte, doch so, daß er beinerkt: er sey nicht genau getroffen.
Die Larve ist weiß mit cincin braunen oder schwärzlichen Kopfe. Sie verwandeltsich im Holze, unter der Rinde, oder da, wo sie gelebt hat, in eine weiße Puppe (Nym-phe), an welche alle Theile des vollkommnen Insekts zu erkennen sind.
Aufenthalt.
Den Käfer findet man im April, May, Junius und Julius, in Föhrenwäldern,an jungen Stämmen und in der Rinde, desgleichen an der Weißtanne. Er ist oft in sol-cher Menge da, daß der Forstmann auf ihn aufmerksam seyn muß, weil er au den Fichten-knospen und jungen Trieben großen Schade» anrichtet. Linne will ihn mir dem etwasgrösiern Lur.culio abietis in Begattung angetroffen haben, welches aber Brahm imJnfcktcncalcnder i. S. Zo für einen Verstoß halt.
Die Larve findet sich in alten Holzstoffen, unter der Rinde kranker Fichten, undinnerhalb der Zweige alter Tannen, wo sie das Mark ausfxißk.
4. Der