Die Rüsselkäfer. rzz
Zehntel im Jahr 1756 verloren ging. Hingegen das darauf folgende Jahr war ihre An-zahl gering.
Mittel dagegen.
Von Seiten der Regierung zu Durlach mußten, zufolge eines eignen bereits schon1752 am 27 November ans Amt Rhod ergangencn Refcriprs (weil schon zuvor das Un-heil bekannt war, das dieser Käfer anrichtet) die Unterthanen mit Geldstrafe gezwungenwerden, diese und zugleich die Birkenrüsselkafer in den Weinbergen nach einer vorgeschriebe-nen täglichen Quantität zu sammeln, um sie Hernach bey dem Rathhause zu Rhod meinemKessel mir siedenden Wasser zu todten.
6. Der Birken-Rüsselkäfer. Curculio Betulae, Lin.
Name», Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Birkenfelder, Birkenfreund, Rüsselkäfer des Virkeiibaums, Erlen Pfeifcrkäfer,zweyter Rebenstecher, stahlblauer Reben siecher.
Curcu’io Betulae, Lin. sin. 59, Müllerarü. 39.
Attelabus Betnlati, Fab. Ein. 1. 2. Z87. 16.
Involvulus Alni, .Schrank Fn. 4 7 4 -
Curculio Betulae , der grün und goldfarbige längs,bnäbelige Rüsselkäfer der Dirken undErlen. Gleditsch 1 . The« 439. 445, 11 . Tl), 634.
Schaffet! Icon. t, 6. f. 4. S atze r s abgekürzte Geschichte 4. f. Z.
Panzer 20. t. 6.
Kennzeichen der Art.
Er ist langrüsselig, überall bläulichgoldgrün, auch auf der Unterseite. Das Weib-chen hat allemal zwey Stacheln am Halsschrlde; zuweilen auch das Männchen.
Beschreibung des vollkommnen Insekts.
Er ist drey, selten drey und eine halbe Linie lang. Die Ober - und Unterseite istbläulichgoldgrün. Die Flügeldecken Haben Punktstrcifen. Nicht bloß das Weibchen hatauf jeder Serte an dem Halsschild einen vorwärts gerichteten Dorn, sondern auch oft dasMännchen. Die Unterflache ist bey Varietäten stahlblau, und dann läßt sich der Käfer nurdurch die Größe von dem folgenden Pappel-Rüffelkäfer unterscheiden.
Es giebt Varietäten mit ganz blauer Farbe, in welchem Colorit sie dem zart-haärigcn Afcerrüsselkäfer, Attelabus pubescens, ähnlich sind.