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Dritter Abschnitt. Erste Ordnung.
Es geschieht zuweilen, daß man ihn mit dem sogenannten deutschen RüsselkaferdesFabricius verwechselt, und ihn für eine Varietät desselben hält.
Aufenthalt.
Im Junius auf Hafelstauden und Erlen, in hiesigen und andern deutschen Ge-genden.
Von diesem großen deutschen oder braungefleckten Rüsselkäfer schreibt DoktorSchiller in Reichs-Anzeiger 1302. S. 3465. n. 275 , daß er ein um so schädlichererObstvciwüster sey, weil er bloß in der Blüthe seine Nahrung suche, und allegirt Sul-zer6 Kennzeichen tab. 3. fig. 23. 24. wo doch zwey andere, nämlich der Birn- und dergrüne Rüsselkäfer vorgestellt sind. Auch setzt er zum Curculio Bacchus als synonymoder gleichbedeutend: Curculio viridis, lind hält weiterhin die Geometra brumata füreinerley mir der rhaiena Tinea Padella Lin. welches lauter Unrichtigkeiten sind.
17. Der deutsche Rüsselkäfer. Curculio germanus , Fahr.
Namen, Schriften und Nachweifung der Abbildung.
Kleiner deutscher Rüsselkäfer, Kleiner Gelbpunkt, Fabricischer deutscher Rüssel-käfer.
Curculio germanus, F abr. Ent, 1. 2. 433 . n < 166.
— — — — Herbsts Käfer VI. tab. 63. fig. 1,
— — — — Panzeri Fna» 42« tab. tab. 16.
Schäfferi Icones t. 25. f. 2. 3. Statt der Abbildung führt Herr Fabricius
Schaff, Icon. 62. fig. 9. und t. tot. fig. 6. an.
Kennzeichen der Art und Beschreibung.
Alles, was von dem vorhergehenden braungefleckten gesagt worden, paßt auchaufs genaueste auf diesen. Allein in der Größe unterscheiden sich beyde. Der Gegenwär-tige ist um anderthalb bis zwey Linien kleiner, und zugleich der Cure. germ. Fab. , dervorhergehende größere aber ist, nach Herrn Professors Hellwig zu Braunschweig Ver-sicherung, der wahre Curo, germanus Tinnei.
Aufenthalt.
Er sindet sich in Garten, altem Mauerwerk, an sonnichten Orten in Oesterreich ,in den Gegenden von Maynz und Darmstadt und mehreren Gegenden; da hingegen dergrößere dorten sich selten er macht.
i8- Der