Die Rüsselkäfer.
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*8- Der Haselnuß-Rüsselkäfer. Curculio nucum, Lin.
Namen, Schriften und Nachwcisung der Abbildung.
Nuß-Rüsselkäfer, Nußbohrer, Haselnußkäfer.
Curculio nucum, Lin. 6 ^ 3 . 59 * Müllcr 23s. 59.
— —-Fab. Ent. 1. 2. 440. n. 19a. et Fab. Rhynchaenus nucum in
Syst. Eleulheratorum.
— —-der Haselnusikäfcr, der graue langschnäbelige Rüsselkäfer. Gle-
ditfch E 451. u. 455.
Rö se l ITI. tab. 6". f. 1 —6. nebst Larve.
Curcul. nucuiu. Fan2. 42. r. 21.
Kennzeichen der Art.
Der Käfer ist langrüsselig, mit gezahnten Schenkeln und grauem Körper, vonder Länge des Rüssels.
Die Larve ist dick r plump, weiß, rothköpfig und ohne Füße.
Beschreibung des vollkommnen und unvollkommnen Insekts.
Ueber drey Linien lang, ohne den Rüssel. Der Kopf, Körper und Decken sind ei-gentlich schwarz, gelbgrün behaart. Der Hinterleib ist etwas dreyeckig und hinten gleich-sam zugespitzt. Der Halsschild ist eonver und ziemlich groß, der Rüffel fadenförmig undfein, zwey Linien lang. Die feingebrochenen oder bogenförmigen Fühlhörner sind längerals der Rüssel, ja so lang als der ganze Körper. Weil dieß eyrunde Kaferchen grünbe-haart ist, so gibt ihm dieß daS Ansehen, als wenn es schwarzgrau oder kastanienbraun wä-re. Die Fühlhörner und der Rüssel sind dunkclbraunröthlich, die Füße gelblichroch, unddie Schenkel einzähnicht.
Der schmutzigweißen Larve giebt Rösel in der Abbildung fünf Linien Lange imausgewachsenen Stand. Sie hak einen kleinen glänzenden, nicht sowohl braungelbcn alsvielmehr braunrochen Kopf mit zwey rothen Punkten am darauf folgenden Glied. Röselirrte aber, wenn er ihr im Text unmerkliche Füße beylegt: vielmehr bewegt sich diese Larvewurmförmm fort, und ist im September ganz erwachsen. An ihrer Puppe zeigen sich alleTheile des Käfers, und sie ist hclloaergelb.
Aufenthalt, Fortpflanzung und Schaden.
Der Käfer befindet sich zuweilen in unsern Wohnungen, besonders aber auf Haselnim August, wo dann das Weibchen mit seinem Rüssel in die noch unreifen Haselnüsse einLoch bohrt, und ein Ey hineinlegt, aus dem nach vierzehn Tagen die Larve sich entwickelt.Diese nährt sich also von dem Kern, und hat sie ihre Größe erreicht, so bohrt sie ein rundesLoch in die Schaale, um heraus und in die Erde zu kriechen, worin sie aber noch den Win-