Band 
Erster Theil.
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Dritter Abschnitt. Erste Ordnung.

* 7 °

leicht ab. Alsdenn vergeht der Metallglanz, und es erscheint eine tiefschwarze Farbe.Der Rüssel ist kürzer als der Halsschild. Die Füße sind bald rothbraun, bald schwarz,bald gezähnt, bald ungezähnt. Er variirt also sehr.

Aufenthalt und Schaden.

Der Käser wohnt auf den Blüthen der Pflaumen und anderer Obstbäume, auchauf Weiden im May, und die Larve in den Birnblättern. Man traut diesem Insektnichts Gutes zu.

24. Der filbergrüne Rüsselkäfer. Curculio argentatus, Lin;

Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Silberkäfer, Silber-Rüsselkäfer, Fühlspitzcnkäfer, Versilberter Rüsselkäfer .

Curculio argentatus, Lin. 615. 73. Müller 236. 73,

— — — — Fabr. Ent, 1. 2. 489. n. 398.

Sulzers Geschichte t. 4. f. 9.

Kennzeichen der Art.

Er ist kurzrüsselig mit gezähnten Schenkeln und grün versilbertem Körper.

Beschreibung des voklkommnen Insekts.

Er ist von verschiedener Größe. Ich habe ihn von zwey und einer halben lind dreyLinien gefunden. Der Körper ist länglich und mit grüngoldenen Schüppchen besetzt. Diegebrochenen Fühlhörner und Füße sind roth, bey Varietäten aber theils grün, theilsschwarz. Die Flügeldecken sind einfarbig mit Längsfurchen.

Aufenthalt.

Im May und Junius, beynahe auf allen Garten-und Waldbaumen, besondersaufObstbäumen, Eichen, Erlen, Birken, Ulmen, desgleichen auf Nesseln sehr gemein.Bey Maynz traf ihn Brahm nicht so häufig an. Daher ich vermuthe, daß sein silber-grüner ein anderer sey, als der unsrige, und daß er den unsrigen, Insekten - Kalender i.S. IZO. n. 371. unter seinem berggrünen, viricis - aeris Laichartin g verstehe,von dem er sagt, daß er häufig dorten auf Eichen, Rüstern (Ulmen) und Walinuß vor-komme. Viellcicht-gehören beyde als Varietäten einander an.

LZ. Der