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Dritter Abschnitt. Erste Ordnung.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Schreiner, Schreiner-Zauberkäfer, Hausbockkäfer, Zimmermann-Zauberkäfer,Holzmeister.
Lerambyx aedilis , L i n. 62Z. 37, Müller r66. 37.
Lamia aedilis, F a b, Ent. x. 2. 270. n. 16.
■ Cerambyx aedilis, der Baumeister oder Russischer Holzbock. Gleditsch I. 404.
— — — Walthers Lehrbuch der Fvrstwiss. $ 4 . 2 .
Sulzerö Kennzeichen t. 4. 1'. 27. Zn den Fabric. Schriften wird durch einen Druck-fehler dessen abgekürzte Geschichte angeführt.
Schäfferi Icon. t. 14. f. 7, Weibchen.
Kennzeichen der Art.
Der Halsschild ist dornig, mit vier gelben Punkten; die Flügeldecken sind abge-stumpft und nebelgrau, und die Fühlhörner außerordentlich lang. Das Weibchen istnoch einmal so groß.
Beschreibung des vollkommnen Znftkts.
Der männliche Käfer ist sechs und eine halbe Linie und der weibliche noch einmal solang. Die Fühlhörner sind viel länger als der Körper. Herr Herbst leitet ihre Langedaher, weil er tief bohren müsic. Diejenigen des Männchens sind nach Verhältniß länger,qlö die vom Weibchen, welches doch an sich beleibter ist. Die nebelgrauen und stumpfenFlügeldecken sind mit Häärchen gewölkt, daher sie wie braungefleckc aussehen. Der Hin»terleib des Weibchens endigt sich in einem langen schmalen Fortsatz. Er wechselt mit punkt»streifigen, nebelgrauen, und mit glatten, kaum punktirten aschgrauen Flügeldecken?
Voet will seine gelbe Larve im Holz des Ahornbaums gefunden haben. Siewohnt überhaupt in den Stämmen der Harz- und anderer Bäume, deren Holz sie zer-schrotet.
Aufenthalt.
'^In den Föhren , Roth- und Weißtannen, gewöhnlich im May. Man findetihn im Moos unter Fohren manchmal schon im März. Im May und Anfang des Juniusist er aber unter den frischen Zimmerhölzern, wo er seine Eyer ablegen will, oft häufiganzutreffen. Herbst leitet seinen Namen her von den Niederlagen der Bretcr und Die-len, und Klötze von gefällten Bäumen, wo man ihn, so wie auch, wiewohl seltener, inHäusern gefunden hat.
11. Dcr