Die Bockkäfer, 191
Aufenthalt.
An Eichen und ihrem rinnenden Safte, im May und Junius.
9. Der Held-Bockkäfer. Cerambyx heros, Fab.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Größerer Gerberbock, Held.
Leramb^x Neros, Fab. Ent. 1. 2. 255. 15.
— — — Scopoli, 163.
— — cerdo, Schrank 6.55.
— — — W a lthers Forstwissensch. 54a.
Schaffer Icon. t, 124. fig. 3.
Kennzeichen der Art.
Der Halsschild ist gedornk, runzlicht und schwarz. Die Fühlhörner sind lang,und ihre vier ersten Gelenke gekeult. Die Flügeldecken sind braunschwarz. Das Weib-chen ist größer.
Beschreibung des vollkommenen Insekts.
Er ist sehr ansehnlich. Denn das Männchen ist zwey Zoll lang, und das Weib-chen noch langer. Linne hat ihn wegen der außerordentlichen Ähnlichkeit, die er mitdem erstbeschriebenen Flicker- Bockkäfer hat, für die Stammart, und unsern Held-Bock-käfer für eine Varietät desselben angesehen. Allein außer der sänge ist noch ein unveränder-liches Merkmal vorhanden, nämlich: Die Flügeldecken sind eigentlich schwarzbraun, undgegen das Ende derselben röthlich oder abgebleicht gefärbt.
Aufenthalt.
An Eichstämmen, im Jun. und Julius, wo er aus denselben hervorkommt, nach-dem sich die Puppe schon im April vorher darin enthüllt hat. Ohnerachtet der vorherge-hende bey uns nicht selten ist, so findet man doch diesen in der hiesigen Henneberg i-sch en Gegend nicht.
Zweyte Linie der zweyten Familie. Fabricische Zauberkäfer.
Weniger schädlich.
Na'