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Dritter Abschnitt. Zweyte Ordnung.
Kennzeichen der Art.
Die C icade ist gelb, mit weißen Flügeln, die an der Spitze gestreift sind.
Die Larve ist schwefelgelb, fünf Viertclslinien lang.
Beschreibung des vollkommenen Insekts.
Sie ist sehr klein, in Fliegengestalt und gelbgrün. Der Hinterleib ist bald gelb,bald grün. Die weißlichen Flügel sind an der Spitze durchsichtig, und braun gestreift.
Aufenthalt, Fortpflanzung und Schaden.
Im April auf Rosen, unter deren zarte Blätter das Weibchen in gedachtem Mo-nat die bis zur Unsichtbarkeit kleinen Eyerchen sorgfältig legt. Anfänglich bekommen dieBlätter da, wo die Eyer gelegen haben, kleine gelbe Flecken, und wenn man sie umkehrt,sieht man die kleinen schwefelgelben Pünktchen, die man nur durch die Lupe für die Larvender Cicaden erkennt. Sie werden von Tage zu Tage etwas größer, erreichen aber vorder Verwandlung kaum die Länge von fünf Viertellinien, und saugen die Blätter im-mer mehr aus. — Wenn die Bäume im Herbst schon entblättert sind, so kann man inder Mitte des Novembers, zuweilen noch diese kleinen Cixaden unter den welken Rosen-blattern finden,
tz. Die Eichen-Creade. Cicada Quercus, Fah.
Namen und Schriften.
Cicada Quercus, Fab. IV, 47. n. gg.
Kennzeichen der Art.
Sie ist gelb mit rothen Flügeldecken, die an der Spitze schwarzbraun gefleckt sind.Beschreibung des vollkomwnen Insekt-.
Der Kopf und Halsschild dieser sehr kleinen, nur von Fabricius beschriebene»Art ist gelblich nur schwarzen Augen. Die Flügeldecken spielen gleichfalls ins Gelbe, undsind mit vier oblongen blutrothcn Flecken geziert. Die Spitze hat eine große, gezahnteMakel von schwarzbrauner Farbe, Die Flügel sind weiß.
Aufenthalt.
Bey Kiel, im Holsteinischen, auf Eichen häufig.
Zwan-