Dle Falter. Erste Horde. Siebente Familie.
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Weniger schädliche.
»6. Der Espenbuschfaller. ka^illo 6 vnt 1 üL, VLenn.
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Blinde Perlenmutter Cynthia, Jagerrn.
Papilio Cynthia. Wiener Verz. 179. 3.
— — Systemar Beschreib. 190. ix.
— — Borkbausen I. 59. 10.
Pap. Agrotera. Vorkhausen 1.59. XI.
— — Dergsträsers, Johann Andreas Benignus, Nomcnclatgt
und Beschreibung der Jnsecten k. 1778. tab. 75. fig. x —4.
— Cynthia. Esper I t. 37. f. 2 . abc nebst Raupe.
Naturforscher XII. t. 2. fig. x — 5. mit der Raupe.
Anmerkung. Die in Fabtic. Fntom. III. 1. 253. n. 786. aufgeführte Cynthia ist blos die TriviaEsper. t. 37. fig. 3. obgleich der Name Cynthia dort steht. Solche Espersche Trivia ist nachden Nachriäten des sel. Gernings zu Frankfurt derjenige Falter, den er dem Herrn Schis»fermü ller nach Wien zugeschickt hatte, welcher solchen im Nachtrag des Wtener Verzeichnisse-S. 322. mit dem Namen Artemis bezeichnet hat. Diesem Falter tat Fabricius die Raupezugeeignet, Naturforsch. XII. welche doch zu unserer Cynthia gehört.
Kennzeichen der Art. Falter. Die Flügel sind ungezähnt, rothgelb oderbraunroth, mit dergleichen, dick schwarz eingefaßten Flecken und Binden; besonders ziehtsich am Hinderrand aller Flügel zuerst eine schmale, mondfleckige, sodann eine breite Bin-de, hierauf eine schmale, hellgelb angefangene, rokhgelb fortgesetzte und durch die Hinter«stügel wieder hellgelb fortlaufende Binde. Hinter diesen stehen noch einige dergleichen Ma-keln. Auf der Unterseite sind im braunen Felde 5 gelbe Makel an der Wurzel, dann inder Mitte eine gelbe Doppelbinde, die sich auf den Vorderstügeln nicht ganz, auf den Hin-terflügeln aber völlig durchzieht, und dann ganz am Hinterrand eine solche einfache durchalle Flügel.
Raupe. Sammetfchwarz, mit einem aus großen, gelben Puncten bestehendenRücken- und Seitenstreif, desgleichen mit kurzen, schwarzen Dornen.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnsectS.Der Falter hat ungezähnte Flügel, obgleich mehrere Autoren solche für gezähnt ausgeben,und mißt nach unsern Exemplaren von einer Flügeispihe bis zur andern 1 Zoll und 6 Linien.Die rochgelben Flecken und Binden sind dickschwarz eingefaßt auf rorhgelbem Grunde: be-sonders zieht sich am Hinterrand aller Flügel zuerst eine schmale mondfleckige, sodann einebreite, hierauf eine hellgelb angefangene, rothgelb fortgesetzte und durch die Hinrerflügekwieder hellgelb fortlaufende Binde, hinter welcher noch einige dergleichen Makeln stehen.Man kann auch das Schwarze zur Grundfarbe der Oberseite annehmen, worauf die roch-gelben Binden und Flecken sich befinden. Auf der rothgelben Unterseite hat der Rand derVorderflügel eine Queerrcihe-weißgelber Mondflccken und die Hintern an der Wurzel fünfdergleichen Makeln, die fast eine angefangene Queerreihe vorstellen, und in der fystcmati-schen Beschreibung a. a. O. auch dafür gelten; hierauf in der Mitte eine hellgelbe Queer-reihe, die, weil sie mit einer feinen schwarzen Linie durchschnitten ist, für eine Doppelreihe
oder