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Die Falter. Zweyte Horde. ErH Familie.
Papilio Argiolus Cyrilli Tnsecta IVeapolitana. tab. 3. fig. 1.
— — Degeer I. tab. 4. fig. 9 — 15. mit der Raupe.
— Cleobis Esper I. t. 34. fig. 4.
— — Sulzers Geschichte tc. t. ig. fig. 13. 14.
Anmerkung. Er muß nicht mit Argiolus Esper i und Fabricii vermischt werde«.
Kennzeichen der Art. Männchen. Die Flügel sind rund, oben weißge.säumt, etwas hellblau, ohne breiten schwärzen Hinterrand, und unten weißlichgran: sodaß die Vorderflügel hinterwärts sechs längliche Striche in einer Bogenreihs, unddie Hinterflügcl einige verloschene Randpuncte und acht schwarze Queerfleckchen führen.
Weibchen. Eben so, nur ist oben der schwarze Hinterrand der Vorderflügelbreiter, ihre Mitte hat einen Punct, und die Hintern haben einen schwarzen Vorderrandund Randpunct. Auf der Unterseite haben die Vorderflügel noch einige schwache Randspren-kel an der Flügelspitze.
Raupe. Eyrund, gelbgrün, mit einer dunkelgrünen Linie über dem Rücken,einem kleinen und glänzenden Kopf und dergleichen Füßen.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsects.Der Falter mißt in der Ausbreitung i-Zoll und 24 Linien, und hat hellblaue Flügel, wo-von die »ordern beym Weibchen einen schwarzen Mittelpunct und einen ziemlich breiten,schwarzen Randsaum, die Hintern aber bey eben demselben einen schwarzen Vorderrand unddergleichen Randpuncte haben. Er unterscheidet sich von allen übrigen Bläulingen dadurch,baß er auf der weißgrauen Unterseite anstatt der Augen bloße Puncte oder Striche hat.Derselben stehen nämlich sechs in einem Bogen auf den vordern; und auf den Hinterflügelnsind hinten verloschene Randpuncte, worauf 8 schwarze Queerflecke in einer abgesetztenReihe, dann noch 3 dergleichen in einer geraden Queerlinie, und hinter denselben nocheiner an der Wurzel folgt. Auch haben alle Flügel eineb schwarzen Mittelstrich. BeyVarietäten sind die schwarzen Randpuncte der Hintcrflügel mit verblichenen gelben Rin«gen eingefaßt; bey einigen haben diese Hinterflügel keine schwarze Rand-Einfassung; beyandern haben alle vier Flügel keine dergleichen ; bey einigen schillert die Oberseite ins Roth.liche; bey andern ist dieses Röthliche mit einem blauen Reif überzogen, mit und ohne einenschwarzen Mittelstrich.
Die eyrunde, gelbgrüne Raupe hat eine dunkelgrüne Rückenlinie, einen kleinen,schwarzen, glänzenden Kopf und dergleichen Füße. Ihr ganzer Körper ist mit äußerst fei-nen, nur durch die Lupe sichtbaren Härchen besetzt.
Die Puppe ist glatt, ohne Ecken, vornen grün, übrigens braungemkscht, miteiner schwarzen Rückenlinie: sie ruhet 14 Tage.
Aufenthalt. Der Falter fliegt zu Ende des Mays, durch den Junius bis Anfangdes Julius in lichten Waldungen, und erwählt keine niedrige Pflanze, sondern hohe Blumen,und Baumzweige zu seinem Sitz. Die Raupe nährt sich vom F a u l b a u m (Rliamnusfrangula, Lin.).
Anmerkungen. 1. Wegen seines Aufenthalts auf Forstunkräutern berühren wir hier den Wirbel-falter, Wirbelkrautfalter, Papilio Damoetas, Wiener Verzeichniß l8z. n. 7' Er ist zugleichPapilio des Borkhans, und Espers tab, 33. fig. 1. (schwerlich auch fig. r.) und Hesperia
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