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Erste Horde der Phalänen/ die Spinner. Sechzehnte Familie.
64. Der Zitterpappelspinner. Phalaena Bombyx Tritophus, Vien,
Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.
Bellen spinnst, grüne Zikzakphaläne.
Phalaena Bombyx Tritophus, Wiener Vert. 63. 6.
Bombyx — Fab. Ent. III. i. 442. 108.
Phalaena Bombyx — Bork Hausen III. 421. 156.
Nicht die Beschreibung der Phaläne, sondern die derRaupe gehört hierher.
— — — Br a hm II. 334. 220. und die Berichtigung S. 556-
— — balfamiferae, Q 3 ra bin II. 261. 155.
— — Tritophus, Na» Forstwiss. 297.
—- — — Esper III. t. 60. fig. 2. nicht fig. i. noch 3.
— — — Tabellarisches Verzeichnis der Brandenburg . Schmettert.
r. l. f. 3. Raupe.
Kennzeichen der Art. Spinner. Die Flügel sind dachig, die vorder»schwarzbraun genebelt, mit einem rostfarbenen Mittelmond, der eine weiße Einfassung hat;der gewöhnliche Haarzahn (Rückenzahn) steht am Jnnenrand.
Raupe. Nackt und dunkelgrün, rothköpfig; vom 5. bis zum 9. Gelenk hat jederRing einen rothen, hinterwärts gekrümmten Höcker, davon nur die drey ersten groß sind,und einen dergleichen auf dem letzten Glied.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen JnsectS.Er hat die Größe des nachstvorhergehenden und viel Aehulichkeit mit dem nachfolgenden,und auf den braunnebelichten Vorderstügeln einige dunkele, verwischte Wellenstriche, ohneweitere weiße Zeichnung, als nur die mondförmige weiße Einfassung des rostbraunen Mit-kelmonds. Am Jnnenrand steht ein Haarzahn und am Außenrand eine Reihe länglicherschwarzer Flecken auf lichtem Grunde. Die Hinterflügel sind auf der Ober- und Unterseiteweiß und haben am Schwanzwinkel einen braunschwarzen Wischfleck. Kopf und Brustrückensind behaart und braunschwarz.
Die nackte und dunkelgrüne Raupe hat auf jedem Ring vom fünften bis,neuntenGlied einen rothen, hinterwärts gekrümmten Buckel, davon nur die ersten drey groß sind,und einen dergleichen auf dem letzten Glied. Sie hat einen herzförmig ausgeschnittenen ro-then Kopf; zwischen demselben und dem ersten Buckel ist ein rother Längsstreif und unten inden Seiten ein ununterbrochener gleichfärbiger. Ihr ist ebenfalls die Gewohnheit eigen, inder Ruhe das Hintertheil in die Höhe zu heben. Wenn sie im May und zu Anfang des Ju.nius, desgleichen im Herbst, im October ausgewachsen und zur Verwandlung reif ist, sospinnt sie sich in der Erde nicht allzu rief ein, und ruht als dunkelrothbraune Puppe imSommer 3 bis 4 Wochen, und im Herbst und Winter 6 bis 7 Monate, um sich zu ent«wickeln.
Aufenthalt. Der Spinner zeigt sich erstlich im May, hernach im August inWäldern auf Birken-, Espen-, Haseln- und Erlen-Zweigen, wo auch dieRaupen sowohl im Junius und Julius, als im September und October sich nähren.
Anmer«