Band 
Zweyter Theil.
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Erste Horde der Phalänen/ die Spinner. Sechszehnte Familie.

Anmerkungen, i. Von Herrn Esvers Abbildung, Spinner »ab. 60 . Tritoplius ist fig. i. e irt eiiiifcmitlicbe Dodonaea Boikhausii, fig. r. unser Tritophus, fig. z. der Pyramidenpappel-spinncr, TrernuiaD. 2) Herr D 0 r kh a u ser, hak in den Scribaische» Beyträgen zwar ver-schiedenes guk berichtiget, z. B. daß die in seiner Naturgeschichte a. a. O. beschriebene Raupediejenige der T. B. Tritophus, die Phaiäne selbst aber die Dodonaea wieder sey, bie er schonausgeführt habe; aber Herr Brahm, der eine neue Zeichnung von T. B. Tritophus Vienn.,davon die fünshöckerichte Raupe schon bekannt ist, liefern wollte, ist darüber verstorben. S.

65. Der Birkenspinner. Phalaena Bombyx Dromedarius, Lin.Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Dromedar, Dromedarspinner, Dromedarraupenphaläne, Kameelbuckel, Mayen «

spinner.

Thalaena Bombyx Dromedarius , Din, 827. 62. Müller 672. 62.

— — — Wiener Verz. 63. 7.

Bombyx — Fab. F.nt. IL 1 . 1. 444. n. 113.

Thal. Bomb. — DorkHausen III. 419. 153.

— — — Giedilsch I. 440.

— — =— N a u Forstwiff. 297.

— — — Esper I1L. tab. 59. f. 5. — 9 . mit Raupe.

Kennzeichen der Art. Spinner. Die Flügel smv daä)>g, die vordemuebelichtbraung au, an der Wurzel weißlich oder gelb; an der Spitze ist ein rothbraunerFleck; eine eben so gefärbte Queerbinde lauft mit dem Hinkerrand parallel, und am Jnnen-rand ist ein schwarzer hervorstehender Haarzahn. Daö Männchen hat geftederte Fühl.Hörner und eine deutlichere Zeichnung als das Weibchen.

Raupe. Gclbgrün mit fünf Buckeln, die auf dem 4. 5. 6. 7. und dem letztenRing stehen; zwischen dem Kopf und dem ersten Buckel ist ein rother Rückenstreif und injeder Seite ein Längsstreif von eben der Farbe.

Beschreibung deö -vollkommenen und unvollkommenen Insects»Er ist von der Größe des vorhergehenden. Seine nebclichtbraungrauen Vorderflügel sindan der Wurzel weißlich oder gelb; an der Spitze ist ein rothbrauner Fleck: eine eben sogefärbte Queerbinde läuft mit dem Hinterrand parallel, und am Innenrand ist ein schwär«zer, hervorstehender haariger Rückenzahn. Außer der Randbinde ziehen sich auch noch2 zackige schwarzbraune, in der Mitte aschgraue, am obern Theil weißlich, am unternockergelb gesäumte Queerlinien durch, und zwischen diesen steht am Vvrderrand ein rostsar.biger länglicher Punct in einem schmalen grauen Fleck. Die aschgrauen Hinterflügel habeneinen halben Bogenstreif in der Mitte, und einen gelblichen Fleck am Schwanzwinkel.Dle Unterseite ist durchaus aschgrau mit einem braunen Mictelfleck. Kopf und Rückensind mit den Vorderflügeln und der Hinterleib mit den Hintern gleichfärbig, die Fühlhör.ner aber rostfarbig, und am Männchen gefiedert.

Die gelbgrüne Raupe, deren Spitzen der vier ersten hinter sich gekrümmten Buckelroth sind, und deren letzter gerade und kegelförmig ist, hält das Hintercheil in die Höhe.Die Buckel selbst stehn auf dem 4. bis 7. und auf dem letzten Ring; zwischen dem Kopf

und