Band 
Zweyter Theil.
Seite
451
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Erste Horde der PhalünM/ die Spinner. Sechszehnte Familie. 4;*

und dem ersten Blicke! ist ein rother Rückcnstreif und in jeder Seite ein Längsstrei'f voneben der Farbe. Sie erscheint das erstemal im Julius, das zweyremai >m September undOctober, und begibt sich, nachdem sie ausgewachsen ist, in die Erde, um sich in einePuppe zu verwandeln, welch? 2 stuinpfe Endspitzen führt, deren jede zwey Stacheln hat.Die Puppe der frühern Generation liegt 3 bis 4 Wochen, und die der zweyten 7 Monate,ehe sie sich entwickelt oder Schmetterling wird.

Aufenthalt. Der Spinner ist im May und August in Wäldern an den Stam-men der Birken, zuweilen auch der Erlen und Ha feln zu sehen, wo sich die Raupegenährt hat.

Vierte Linie. Die Raupen haben keine beulförmigen Erhöhungen und keineHöcker.

66. Der S t ie l eichenspinner. Phalaena Bombyx Velitaris, Esperi*

Namen, Schriften und Nachweisung der Abbildung.

Segelmotte, Segeljpinner.

Phalaena Bombyx Velitaris , Dorkl). IIT. 393. 146.

— ISortu.1 — Berliner Magazin l ll. S. Z94. n. 60.

— Bomb, — BrahIN II. 290. n. 780.

— — — E s pc r III- rab. 38. I. 6. Männchen.

-— — — Knochs Beyträge zur Znscckcngcschichtc I. tab.4. l»g. z.

— — — Natur forsch. V T IU. t. 3. sig. 1. 2. Raupe und Puppe,

aber nicht getroffen.

Kenn zeichen der Art. Spinner. Mit einem Kammrücken; die Flügelsind gezähnt, bald blaß muscacenbraun, bald licht aschgrau; die vorder» haben 2 weiße,braungerandete Wellenstreifen, in der Flügelspihe einen braunen Strich und am Jnnenrandeinen hervorstehenden dunkelbraunen Haarzahn. Das Männchen hat gefederte, dasWeibchen aber fadenförmige Fühlhörner.

Raupe. Rundköpfig, oben gelbgrün, unten blaugrün, glänzend und fast durch-sichtig, mit 2 gelben Längslinien über den Rücken, und an jeder Seite 2 Längöreihen feinergelber Strichelchen; ihr Bau ist vorwärts schmal, hinten dicker.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsects.Der Spinner hat die Größe des Erlenfpinners, Camelina, und gezahnte, mujcaten»braune, zuweilen lichtaschgraue Flügel; die vorder» haben 2 weiße braungerandete Wcllen-streifen, in der Flügelspihe einen braunen Strich, und am Jnnenrand einen hervorstehen-den Haarzahn von dunkelbrauner Farbe. Von den'2 weißlichen Queerstreifen ist der vor-bei oynweit der Wurzel beyderseits, der Hintere aber nach innen schwach und nach außendeutlicher eingefaßt, mit einem dazwischen befindlichen helleren Makelchen. Die Franz?»sind scheckig und mit einer braunen Linie umzogen. Die Hinterflügel haben einen blässerenQueerstreif. Die graubräunliche Unterseite ist undeutlich einmal bandirt. Der weiße,wulstige Halskragen hat einen braunen Hinterrand. Der flache, weiße, zweybüscheligeBrustrücken hat in der Mitte eine braune, halbrunde Bogen-Einfassung, und der Hin-terleib