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^ Erste Horde der Phalänen, die Spinner. Neunzehnte Familie.
Hepialus Bufo Fa b. Fnt. nr. 2. 7.10. Männchen.
— Teltudo F a b. F.nt. H. r . 2, 7. n. g.
Phal. Bomb. — Borkbaufen tr. 447. 172.
— — Limacodes G l e d i tsch Forstw. J. 475.
— — — Nau Forstw. 302.
— —- Tesiudo B r a hm >>. 71. 30.
— — Limarodes Esper lls. 26. 5 . Z — 9. mit Raupe.
Kleemann tab. zg. Weibchen, mit Raupe.
Kennzeichen der Art. Spinner, das Männchen: Kiekn, die Vor-dcrflngel neb i dem ganzen Körper sind rorhgelb, -nit 2 schwärzlichen Schragslinien imfchivärztjchen Mittelfeld; zwischen welchen 2 gelbliche verloschene Flecken zu sehen; dieHi.-iterflügel sind etwas schwärzlich. Die Fühlhörner sind nicht gekämmt, sondern borsten«förmig und dicker al 6 am Weibchen.
Weibchen. Erwaö größer: der ganze Körper und die Vorderstügel sind einfar-big hellockergelb, mit zwey'weißlichen, rorhgelb gesäumten Schrägsstreifen, und einembraunen Strichelchen dazwischen; die hindern sind mehrenthcils gleichfarbig, selten bräun-lich, oder ajchgrau. Die Fühlhörner sind fadenförmig und dünn.
Raupe. In der Gestalt einer Gartenschnecke, oder einer andern Schildraupe,länglich und gewölbt, hellgrün, unbehaart, unter'der Vergrößerung mit glänzendenKnöpschen chaqrinkrt; mit 2 weißlichen, rothgelb gesäumten Längölinim und einem gelbenSeirenrand. Sie hat, statt der Bauch- und Schwanzfüße, unten 2 längliche Blasen,um sich fortzuhelfen und festzuhalten.
Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsecds.Dieser nicht so gar seltene Spinner tragt seine Flüge! dachförmige Das Männchen, wel-ches Fabricius sowenig, als daö Weibchen genug kennt, und jenes daher für eigene Art,als £ 1 . Bufo aufführt, mißt gewöhnlich cilf Linien in der Flügelausbreitung. Seine Vor«derstügel sind nebst dem ganze-, Körper rothgelb mit 2 schwärzlichen Schragslinien imschwärzlichen Mittelfeld, zwischen welchen 2 gelbliche verloschene Flecken zu sehn; die Hinttr-stügel sind etwas schwärzlich und die Fühlhörner borstenförmig, und dicker als am Weib-chen, wo sie fadenförmig sind. Auf der Unterseite haben die Vorderstüge! einen schwarzenSchatten und die Hinkern eine rothbraune Farbe. Das Weibchen, von FabriciusLulpliureaund Testudo genannt, wobey er aber Kleemanns genaue und vollständigeAbvtidung anzulühren Unterlasten hat, mißt i Zoll und 2 Linien. Sein ganzer Körperund die Vorderstügel sind einfarbig hellockergelb, mit zwey weißlichen, rothgelb gesäumtenSchrägsstresien, und einem braunen Strichelchen dazwischen; die Hintern sind mehrentheilsgleichfarbig, se(:en bräun(id) oder aschgrau. Die Unterseite der Vorderstügel ist bald mitder obern gleichfarbig, bald schwärzlicher beschattet, die der Hinterffügel aber ein-farbig gelb.
Die sonderbare Schildraupe derselben ist im September oder October ausge-wachst», hat etwas Aehnliches mit den Raupen der zweyten Horde der Tagfalter, oderau 6 ) einer Gartenschnecke, ist länglich rund und gewölbt, hellgrün, unbehaart, unter derLupe mit glänzenden Knöpfchm ckagrinirt; mit zwey weißlichen, gelbgesäumken LängSiinienund einem gelben Seitenrand. Sie hat statt der Bauch - und Schwanzfüße unten zwey
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