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ZwGe Horde der Phalanen, die Eulen.
hinzieht, deren Flecken auf den Ringen selbst stehen. Auch hat der zweyte Ring noch be.sonders zwey große gelbe Dreyeckftecken mit Spitzen. Die Stellen der Bauchsüße zweyklebrige Blasen. Beym Fressen ist der Kopf vom ersten Ring völlig bedeckt. Auch diesezieht sich zuletzt ein Blatt zusammen, um darin in einem Tönnchen, das länglichrundund wie die Testudo mit einem Deckel versehen ist, den ganzen. Winter unverpuppc zuliegen, bis sre endlich darauf im May oder Junius, und zwar 2 biö 3 Wochen vor ihrerEntwickelung zur Phaläne erst eine Puppe und zwar eine unvollständige Puppe gewordenist, in deren gelblichen, weichen, besondern Scheiden alle Theile des künftigen Schmetter.lings verwahrt liegen.
Aufenthalt, Der Spinner wird in Deutschland an den Aesten der Eichen,Buchen und Schwarzpappeln im Juniuö und Julius wahrgenommen und von daherabgcschüttelt. Auf eben denselben lebt vom August bis zum October die Raupe und 'zwar gewöhnlich auf der Unterseite des Blatts, von welchem sie nicht eher weicht, als bises ganz aufgezehrt ist. Er darf nicht mit der Pst. B. Asella, Esp. vermengt werden.
Zweyte Horde der Phalanen. Die Eulen. Pstalaenae Noctuae Lin.
Die Raupen dieser Horde haben 16 oder 12, und Eine aud; 14 Füße, stndgrößtentheils nackt, und verwandeln sich gemeiniglich unter der Erde. Der Schmetter-ling hat borstenförmige Fühlhörner, meistens feine, ziemlich gespornte Füße, auf denVorderflügeln 2 Narben (stigma), nämlich eine ring- und eine nierensörmige, danneine längere Spiralzunge. So bestimmen die Wiener Entomologen ihre Eulen; undda sie und Herr Borkhausen nicht mit Linne ^ und Esper die ungekämmten Fühl-Hörner des Männchens als Hauptkennzeichen dieser Horde annehmen, um die natürlichenFamilien nicht zu sehr zu trennen, so rechnen sie die Linneischen Spinner: Gotstica,Lotaun&Oo, und die Esperfchen Spinner: Munda, Rubricosa (Miniosa Vien.),wozu auch die Pulverulenta gekommen, mit allem Recht zu den Eulen. Fabriciushat die zusammengedrückten und haarigen Fühlspitzen mit einer unbehaarten Spitze zumCharakter der Eulen gemacht, allein auch dadurch sind nicht alle Schwierigkeiten gehoben.Wenn man also zu den oben gegebenen Kennzeichen der Eulen nach dem Wiener Systemnoch hinzusetzt: daß bry einigen die Männchen gekämmte Fühlhörner, aber doch zugleicheinen borstenkörmigen (nicht fadenförmigen) Stiel haben, daß die Rückenschuppen mitoder ohne Kamm glatt anliegen; daß der Hinterleib an der Wurzel am dicksten ist, undnach dem Aster zu allmählig abnimmt: so hat man ohngefahr alles beysammen, was denHabitus oder das äußere Ansehen einer Eule ausmacht.
Wir glauben, Raupen und Phalanen dieser Horde in 20 Familien abchecken zumüssen. Die Raupen der ersten Familie sind vii rzehnfüßig, die von der zwecken bis neunzehn-ten seckszehnfüßig, und die der lehren Familie zwölffüßig. Es find dieselben: Astergabel-,Scheinspiuner., Spindel-, Schützen-, dünnhaarige, Rinden-, Wellensieich-, Schmal-strich-, Riese!-, Sprechen-, Settensireif-, Breitstreif-, Schrägestrich-, Vietstrich-,Halsschild-, Bleichkvpf-, Mord-, Bogenstrich., Franzen- und Schlangenraupen.
Ppp
Erste