Band 
Zweyter Theil.
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Zweyte Horde der Phalänen, die Eulen. Zweyte Familie.

Phalaena Noctua Rumicis Lspers Eulen t. 117.

Raupe und Puppe;

Rdsel I. Nachwöget. r-Cl. r. -7. mit Raupe.

nicht f. 7., sondern 5. 8.t. 117.^. f. 3,4, Phaläne.

Kennzeichen der Art. Eule. Mit einem Rückenkamme und dachigen Flü.geln; die vordem sind grau und schwarznebelig; im dritten Streifen steht am ^nnenrandeein weißer, oft doppelter Fleck, und hinter demselben eine weiße Linie; die Hinkerflügel sind

dunkelaschgrau. Das Weibchen ,st beleibter und größer als das Männchen

Raupe. Braungelb behaart und schön; über dem Rücken hak f,' eine Keifnrtffcet Puncts, und «« den Seiten eine Reihe von schiefen blendendweißen Fleckchen, undüber den Fußen eine gelbe rothgefleckte Langsltnre. 1

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen ^nkectsDiese einen Zoll und sieben Linien in der Flügelausbreitung messende, etwas glänzende Eu.'lenphalane hat auf dem schwarznebeligen grauen Grunde drey doppelte Queerstreifen wo.von der erste an der Wurzel deutlich genug, der zweyte nach der Mitte hin nicht ganz wessen,förmig, der dritte geschweift und gekappt ist. Dieser scheint aus lauter Halbmöndchen zu.sammengesetzt, und nimmt gegen den Jnnenrand eins oder zwey hellweiße Fleckchen aufDarauf folgt eine weiße Queerlinie, und vor den grau- und fchwarzgestriche^ en Franzennoch eine schwarze Punctenreihe. Die vordere Narbe ist grau m» Lm Zt>

schwarzem Puncte, die Hintere Nieren- oder mondfürmig und mit schwarz gedeckt Derd^chdieauslaufenden Streifen gedeckte Vorderrand hat gegen die Flügelspitze noch viergelbliche Puncte. Die dunkelaschgrauen, kaum inö Ockergelbe fassenden, scheckig gefranz.ken Hinterflügel sind am Hinterrande schwarz schattirt. Die ockergelbe Unterseite hat eineschwärzliche Mijchung und zweyfarbige Franzen, und auf jedem Flügel, besonders auf je-dem Hinkerflügel, einen schwarzen Mittelpunct. Die Fühlhörner sind geringelt; KopfBrust und Hinterleib ockergelb; Halskraaen, Vorderleib und Füße sind mit den Vorder."fiügeln gleichfarbig; letztere haben braun- und gelbgcrinzelte Fußblätter.

Die im Junius, so wie im August bis September überall gemeine, sich langsambewegende, schone, braungelb behaarte Raupe mit ihrem glänzend schwarzgrauen, ziem-lich großem Kopfe, ungeflecktem Halse und braunen Füßen hat über den Rücken eine Reihevon rothen Puncten, an den Seiten eine Reihe von blendendweißen schrägen Fleckchenund über den Fußen eine gelbe, rokhgefieckte Längskinie, aber an ihrem ersten Gelenkenichts Rothes. Wenn sie sich ihrer Verpuppung nähert, spinnt sie sich an Bäumen, Wän-den , Sternen, oder auch Grasstengeln fest ein. Ihre vornen schwarzbraune und nach hin-ten rothbraune Puppe hat zwey Kopf- und eine kurze Schwanzspitze, und hat die Eigen-schaft der lebhaften Bewegungen mit der vorhergehenden gemein. Die Puppenruhe dauertbey der einen Generation 10 Tage bis 4 Wochen, bey der andern gewöhnlich 5, und beyAusnahmen von der Regel oft 8 bis 9, sogar 11 Monate.

Aufenthalt. Die Eule entwickelt sich nicht nur zu Ende des Aprils und imMay, sondern auch nach hiesigen und andern Beobachtungen, obgleich Brahni daranzweifelte, zufolge einer zweyten Generation zu Ende des Julius und im August, an Baum-stämmen, Mauern und Gartenthüren. Ihrer Raupe, die keine Kostverächterin ist, sind

bey.