Band 
Zweyter Theil.
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Zweyte Horde der Phalanen/ die Eulen. Zweyte Familie.

beynahe alle Laubhölzer, besonders Eichen und die Pappel-Arten, und eine Mengeniedriger Pflanzen recht, z. B. Flo hkraut. Polygonum persicaria, Froschpoley,Wassermünze, Majoran, Saturan, Kohl, Gansedistel , 8onchu8, woraufman sie im Junius, und zum zweytenmal im August bis in den November antreffen kann.

Anmerkung. Besitzer des Esperschen Werks : Die Eulenphalänen, finden tad. 117. f. 7. eine ausVersehen unter dem Namen P. N. Rumicis abgebildete Phaläne, welche eigentlich P. N. Me-gacephala darstellt, und die wahre N. Rumicis liefert eine später eittgeschobene Tafel:117. A. ©d).

91. Die Weideneule. Phalaena Noctua Megacephala, Yien.

Namen, Schriften und Nachwrisung der Abbildung.

* Dickkopf, großköpfige Eule.

Phalaena Noctua Megacephala Wiener Vl. 67. 5.

Noctua — Fab. lint. IIs. 2. 108. Z25.

Phal. Noct. — Dor khau s. IV. 222. 105.

— — — iß r« f) m II. in. n. 51.

— — — EspersEulen r. 144. k. 1 — 4. mit Raupe, aber

fehlerhaft. Ferner t. 117. f. 7.

— — — Scriba Beytrage r. 6. hg. 1 — 3. mit Raupe,

von Drahm.

Kennzeichen der Art. Eule. Mit einem Rückenkamme und dachigen Flü-geln; die »ordern sind aschgrau, schwärzlich gewellt und mit Atomen bald außerordentlich,bald mäßig bestreut; im letztem Falle lassen sich die Ring. und die Halbmond-Narbe er-kennen, die sie in der Mitte führt. Das Männchen hat einen schlanken Hinterleib.

Raupe. Behaart, lichtbraun und schwarzbestäubt; der Kopf ist breiter als derplattgedrückte Körper. Jeder Absatz vom ersten bis zehnten einschließlich hat 4 rostfarbeneRücken- und ausjeder Seite 2 lichtbraune, zusammen acht Warzen, der eilfte Absatz einengelblichen Viereckfleck mit vier gelblichen Rücken- und dergleichen Seiten - Warzen, derzwölfte aber acht lichcbraune Warzen.

Beschreibung des vollkommenen und unvollkommenen Jnsects.Diese dem Baron Degeer schon bekannte, in den Scribaischen Beyträgen aber mit ihrerRaupe am genauesten von Brahm beschriebene und gut abgebildete Eule mißt t^Zoll,und läßt sich mit Worten nicht gut beschreiben. Sie ist aschgrau, schwärzlich gewellt, undmit Atomen bald mehr, bald weniger bestreut, und hat mit der weiter hinten vorkommendenRoßcastanieneule (beeris hin.) viel Ähnlichkeit. Das erste Paar Wellenlinien an derWurzel ist nicht bey allen Stücken deutlich zu sehen. Das zweyte Paar steht über denbeyden schwärzlich eingefaßten und mit einem Striche zusammen verbundenen Narben, dieman aber bey dunkeln Exemplaren so beschattet findet, daß man sie nicht gewahr wird. Hin-ter denselben ist in der Nähe des Hinterrandes ein dunkelgrauer, stumpfzahmger Streif,der gegen innen zu schwärzlich eingefaßt ist, hinter welchem dicht am Saume eine Reiheschwärzlicher Puncte angebracht fti. Die Hinterflügel find weißlich glänzend mit braunen

Nerven,